4. Bundesliga-Spieltag

Favre: "Sie sind brandgefährlich"

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Lukasz Piszczek trifft mit Borussia Dortmund auf die TSG 1899 Hoffenheim.

BVB-Trainer Lucien Favre trifft mit Borussia Dortmund auf die TSG 1899 Hoffenheim mit Coach Julian Nagelsmann – Favr.e hat eine Warnung ausgesprochen

Dortmund - Borussia Dortmund hat eine Rechnung offen mit der TSG 1899 Hoffenheim. Die Schwarzgelben verloren am letzten Spieltag der vergangenen Saison mit 1:3 in Sinsheim. Die Gastgeber sicherten sich damit erstmals in ihrer Vereinsgeschichte einen Platz in der Champions League. Am Samstag, 15.30 Uhr, treffen die beiden Teams erneut aufeinander (bei uns im Live-Ticker).

„Es waren immer offene Spiele gegen Hoffenheim“, sagte Michael Zorc vor dem Wiedersehen am Samstag. „Bis auf das letzte Spiel – da waren wir schon ziemlich unterlegen“, fügte der BVB-Sportdirektor hinzu. Damals hatte Borussia Dortmund eine turbulente Saison hinter sich. Erst der totale Fußball unter Peter Bosz, dann der Versuch einer Defensiv-Stabilisierung unter Peter Stöger. 

Favre mit Geduld

Jetzt also Lucien Favre mit seinem geduldigen, auf Ballbesitz ausgerichteten Spiel. Dortmund wird versuchen, das Duell zu kontrollieren. Ähnliches werden aber die Hoffenheimer mit ihrem brutalen Pressing im Mittelfeld geplant haben. „Sie sind brandgefährlich auf der Seite“, sagte Favre über den kommenden Gegner. „Im Mittelfeld kommen sie schnell vor, bekommen da sofort Unterstützung“, sagte er. 

Sein Antagonist Julian Nagelsmann wird Dortmund wohl mit einem 3-5-2-System knacken wollen. Favre: „Sie spielen breit, mit falschen Links- und Rechtsverteidigern.“ Er selbst habe sein perfektes System aber noch nicht gefunden. 

Balance finden

Die Viererkette ist gesetzt mit Marcel Schmelzer, Manuel Akanji, Abdou Diallo und Lukasz Piszczek. Die Kontinuität tut dem Spiel gut. „Wenn man mehr Spiele zusammenspielt, dann versteht man sich auch auf dem Platz besser“, erklärte Rechtsverteidiger Piszczek. Die Balance zwischen Offensive und Defensive ist aber noch nicht gefunden. 

„Es braucht Zeit. Wir müssen das richtige System finden, aber wir brauchen nicht nur ein System. Es gibt heutzutage keine einfachen Spiele mehr“, so Favre. Wie man Hoffenheim also knacken könnte? „Sie wollen das Spiel machen und stehen für offensiven Fußball. Da werden wir defensiv dagegenhalten müssen und im Umkehrschluss uns offensiv besser durchsetzen als zuletzt“, erklärte Zorc. Und: „Vorne ist es keinem verboten, mehr Torgefahr auszustrahlen.“

Gefährliche Statistik

Dabei schwebt eine Statistik wie ein Damoklesschwert über den Schwarzgelben. Denn: Der mit sieben Zählern gestartete BVB gewann keins der vergangenen vier Ligaspiele, die auf einen Champions-League-Abend folgten. Zorc hält dagegen: „Wir haben einen etwas anderen Geist in der Truppe. Der neue Geist ist erfolgsorientierter.“

Das mag stimmen. Schön anzusehen war das 1:0 beim Champions-League-Auswärtsspiel gegen den FC Brügge aber nicht. Favre fordert Geduld ein. Immer wieder. Und Zeit. Doch Zeit ist kostbar in diesem Geschäft. Die Fans sind verwöhnt: Sie wollen schönen Offensiv-Fußball gepaart mit Erfolg.

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Quelle: wa.de

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