Borussia Dortmund spielt in Augsburg "ums Gewinnen"

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Thomas Tuchel warnt seine Mannschaft vor dem FC Augsburg.

Dortmund - Es ist gerade einmal zweieinhalb Monate her, dass der BV Borussia Dortmund in der Bundesliga den FC Augsburg dank dreier Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang und zweier Tore von Marco Reus mit 5:1 (3:1) überrollte.

Am Mittwoch stehen sich beide Mannschaften um 20.30 Uhr (live in der ARD) im Pokal-Achtelfinale in Augsburg erneut gegenüber. Aber diesmal unter ganz anderen Vorzeichen in einem K.o.-Spiel. „Die Konstellation ist extrem schwierig und besonders“, erklärt BVB-Trainer Thomas Tuchel. „Es gibt kein Szenario, in dem wir zufrieden im Flieger nach Hause sitzen, wenn wir das Spiel nicht für uns entschieden haben. Wir spielen morgen ums Gewinnen, das hat oberste Priorität."

Warnung vor widererstarkten Augsburgern

Dortmunds Fußball-Lehrer warnt seine Profis eindringlich vor dem wiedererstarkten Kontrahenten: „Die Augsburger sind nicht zu vergleichen mit der Mannschaft, die wir im Heimspiel besiegt haben. Das sind zwei komplett unterschiedliche Phasen“, beteuert Tuchel. „Sie sind wieder einmal zurückgekommen, haben stets Ruhe bewahrt. Das zeichnet die Qualität des Vereins und des Teams aus“, lobt der Fußball-Lehrer die Schwaben, die sich laut Tuchel mit den späten Toren in der Europa League in Belgrad und in der Bundesliga-Partie beim 2:1 über die Schalker in die Stimmung gebracht haben, die sie sich für das Pokal-Spiel gegen die Borussia gewünscht haben. Was das bedeutet, ist für Tuchel klar: „Wir wissen, dass uns alles abverlangt werden wird." Personell haben die Westfalen keine großen Probleme. „Formularbeginn Formularende Es gibt einige kleinere Blessuren, aber die geben keinerlei Anlass zu Sorge. Mit Marco können wir nicht planen, das reicht uns aber auch“, beteuert der Coach, der Reus für die letzte Bundesliga-Aufgabe am Samstag beim 1. FC Köln aber noch nicht abgeschrieben hat.

Reus plagt sich mit den Adduktoren

Der Nationalspieler klagt seit dem 4:1 gegen die Frankfurter Eintracht erneut über Adduktoren-Beschwerden. „Es ist nicht die alte Verletzung, aber der alte Bereich“, bestätigt der BVB-Trainer. „Der erste Eindruck von Marco und mir am Sonntag war sehr traurig. Jetzt haben wir ein besseres Gefühl. Ich hoffe, dass wir da glimpflich rauskommen. Daher ist sein Einsatz in Köln nicht ganz ausgeschlossen, auch wenn es momentan unwahrscheinlich erscheint."

Für die Dortmunder Tore soll wieder Aubameyang sorgen, schließlich ist der FC Augsburg der Lieblingsgegner des Gabuners. Schon bei seinem Debüt im Trikot der Dortmunder erzielte der Stürmer im August 2013 in Augsburg drei Treffer für die Dortmunder, Ende Oktober waren es in der Bundesliga erneut drei. Mit 18 Toren führt er derzeit die Torschützenliste im deutschen Oberhaus alleine an, hat wettbewerbsübergreifend in 25 Pflichtspielen 26 Mal gejubelt. Es hätten durchaus mehr Tore sein können. So verschoss er noch am vergangenen Sonntag gegen Frankfurt einen Elfmeter. Für Tuchel allerdings kein Problem. „Er hat jetzt gemerkt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, zu treffen. Das ist ebenso wichtig“, meint der Trainer, der aber froh darüber ist, dass der Stürmer seine Lockerheit behält: „Er hat auch nach vergebenen Möglichkeiten das Vertrauen, dass wir uns weiter Chancen herausspielen. Die Mannschaft löst das für ihn auch fantastisch.“

Quelle: wa.de

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