Zurück in Deutschland

Beim BVB ist erst der Anfang gemacht

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Mario Götze (rechts), hier mit Sergio Gomez, wusste in der bisherigen Vorbereitung von Borussia Dortmund zu beeindrucken. Der Mittelfeldspieler freut sich bereits auf die Saison unter dem neuen Cheftrainer Lucien Favre.

Borussia Dortmund hat die PR-Tour durch die USA auch für sportlich nutzen können. Erste Fortschritte unter Neu-Coach Lucien Favre sind erkennbar. Aber es wartet noch viel Arbeit auf den BVB.

Dortmund - So langsam beginnt für den Tross von Borussia Dortmund wieder der Alltag. Mit der Landung am frühen Donnerstagnachmittag in Düsseldorf endete die PR-Tour des BVB durch die USA. Doch zur Freude aller Beteiligten waren die acht Tage in den Staaten mehr als reines Marketing.

Auch wenn die Schwarz-Gelben zwar viel, aber aufgrund der gehäuften Termine in kurzer Zeit nicht allzu intensiv auf dem Platz arbeiten konnten: Das Fazit fällt durchweg positiv aus. Unter dem neuen Chefcoach Lucien Favre ist sogar schon eine Aufbruchstimmung auszumachen. „Ich finde es überragend, wie er die Dinge angeht“, meinte Mario Götze: „Ich freue mich auf das, was jetzt kommt – auch auf die Saison.“

Doch dem 26-Jährigen dürfte genauso wie seinen Kollegen bewusst sein: Das war erst der Anfang, den der BVB in den ersten Wochen unter der Regie des Schweizers gemacht hat. „Wir haben intensiv trainiert, haben schon viele Sachen gut gemacht“, sagte der 60-Jährige.

Favre lobt "Ein-Kontakt-Fußball"

Zum Beispiel einige Tore in den Tests mit „Ein-Kontakt-Fußball“ gut herausgespielt. „Aber“, so Favre, „eine Vorbereitung dauert nicht umsonst sechs bis sieben Wochen, wir haben noch viel zu arbeiten.“

Die Pause wird daher nicht von langer Dauer sein. am Freitag dürfen die BVB-Stars durchschnaufen, am Samstag geht es weiter. Vor allem in den Bereichen „Spielintelligenz, Bewegung, Technik, Rückwärtslauf und Gegenpressing“, sagte Favre. Dabei schaut er genau hin: Über welche Stärken verfügen seine Spieler? Auf welchen Positionen sind sie am besten einzusetzen?

Wer kommt in meine Arme? Bilder vom BVB-Test gegen Benfica

Beispiel Mario Götze: Der 26-Jährige agierte unter Favre erstmals als Sechser, im letzten Test in den USA gegen Benfica Lissabon (5:6 nach Elfmeterschießen) dann in einem 4-1-4-1-Sytsem auf einer der Halbpositionen in der offensiven Vierer-Reihe. Bislang wusste Götze dort zu gefallen – im Spiel nach vorne wie auch nach hinten.

Rochade im Sturm deutet sich an

Kein Wunder, dass der Weltmeister bislang nur Gutes denkt: „Für uns ist es wichtig, dass wir uns wohlfühlen in dem System. Das ist gegeben.“ Nicht nur das Beispiel Götze zeigt, dass es für Favre „sehr wichtig“ ist, „die Positionen zu wechseln. Mal agieren die Mittelfeldspieler in der Abwehr, mal die Abwehrspieler im Mittelfeld. In Zukunft wolle der Chefcoach das weiter intensivieren.

Eine derartige Rochade ist vor allem in der Offensive denkbar und eventuell sogar unausweichlich – ein Mittelstürmer ist weiter nicht in Sicht. Die Offensive ist auch nach dem temporären Abgang von Andre Schürrle – durch die zweijährige Leihe an den FC Fulham spart der BVB 14 Millionen Euro Gehalt ein – prominent besetzt.

Maximilian Philipp gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Neun, aber mit der Rückkehr von Marco Reus, der das Pensum ebenso wie die anderen später dazu gestoßenen WM-Teilnehmer nach und nach erhöhen wird, hat Favre mindestens eine weitere viel versprechende Variante parat – auch wenn beide mit ihrem Tempo und Dribbling-Qualitäten auch gut auf den Außen aufgehoben sind. Wobei nichts dagegen spricht, das Ganze innerhalb eines Spiels stets zu wechseln. Was in Favres Sinne sein dürfte.

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Quelle: wa.de

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