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Sauer auf Aytekin: BVB-Boss Watzke zieht nach Gladbach-Spiel kuriosen Vergleich

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Von: Erik Hlacer

Bei Borussia Dortmunds Niederlage gegen Mönchengladbach ist Mahmoud Dahoud vom Platz geflogen. Jetzt geht BVB-Boss „Aki“ Watzke mit Deniz Aytekin hart ins Gericht.

Hamm - Die Rückkehr von BVB-Trainer Marco Rose zu alter Wirkungsstätte ist missglückt. In der Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:1 verloren. Als Schlüsselszene sehen die Fans des BVB vor allem den Platzverweis gegen Mahmoud Dahoud in der 40. Spielminute. Aus Sicht vieler Anhänger des Revierklubs sei die Rote Karte überzogen gewesen. Auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist mit der Entscheidung von Schiedsrichter Deniz Aytekin nicht einverstanden und führt dazu einen kuriosen Vergleich an.

FußballvereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
LigaBundesliga
Gründung19. Dezember 1909, Dortmund

BVB-Boss Watzke sauer auf Deniz Aytekin: Kurioser Vergleich nach Roter Karte

Der Vergleich bezieht sich nur indirekt auf den umstrittenen Platzverweis gegen Mahmoud Dahoud, der für sein Abwinken die Gelb-Rote Karte kassierte. Generell habe der Schiedsrichter durch seine Gestik und Mimik Hektik in das Spiel gebracht, anstatt es zu beruhigen. Schiedsrichter Deniz Aytekin sei aufgetreten „wie ein Kapellmeister“, zieht Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Doppelpass auf Sport1 eine interessante Parallele zu einem dirigierenden Orchester-Leiter.

Derweil stärkt Hans-Joachim Watzke dem BVB-Profi Mo Dahoud den Rücken. Sein Abwinken sei „nicht außergewöhnlich schlimm“ gewesen, kommentiert der Dortmunder Klub-Boss die Szene. Zudem sei es nicht total respektlos gewesen. Das sah der Schiedsrichter anders. Nach dem Topspiel hatte sich Deniz Aytekin selbst zu der Roten Karte geäußert: „Wir haben ein Mindestmaß an Respekt verdient.“

Aytekin griff auch deshalb so hart durch, weil er erst kurz vorher Raphael Guerreiro ausdrücklich wegen dessen Abwinken ermahnt hatte. „Ich habe ihm danach unmissverständlich erklärt, dass ich dieses Verhalten auf dem Platz nicht möchte“, betonte Aytekin, der auch in den Sozialen Medien von vielen BVB-Fans verspottet wurde.

Borussia Dortmund sauer auf Schiedsrichter Aytekin - BVB-Boss sieht Schuld bei Mo Dahoud

Watzke glaubt, dass Manuel Gräfe die Situation besser gelöst hätte. „Der hätte ihm die Hand auf die Schulter gelegt und hätte ihm gesagt, jetzt ist Schluss mit der Reklamiererei“, vermutet Borussia Dortmunds Geschäftsführer. Doch Watzke sagt auch: „Mo ist der Hauptverantwortliche dafür, das weiß er auch.“ Dahoud selbst bat via Instagram sein Team und die BVB-Fans um Entschuldigung. „Mir ist ein respektvoller Umgang auf und neben dem Platz wichtig“, versicherte der 25-Jährige.

Im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach musste Borussia Dortmund sowohl auf Erling Haaland als auch auf Marco Reus verzichten - länger anhaltende Verletzungen der beiden können laut BVB zwar ausgeschlossen werden, doch ein Einsatz in der Champions League gegen Sporting Lissabon kommt zumindest für Kapitän Marco Reus zu früh. Marco Rose muss den BVB-Kader nach Ersatz durchforsten.

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