BVB leiht Real-Talent aus

Carvajal als großes Vorbild: Das ist Achraf Hakimi

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Borussia Dortmund hat Achraf Hakimi für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen. Der 19-Jährige kommt bereits auf 13 Einsätze für die marokkanische Nationalmannschaft, bestritt auch alle drei WM-Gruppenspiele über 90 Minuten.

Achraf Hakimi spielt in den kommenden zwei Jahren für Borussia Dortmund. Neben dem BVB erhofft sich auch Real Madrid eine erfolgreiche Leihe. Daniel Carvajal dient in mehrfacher Hinsicht als Vorbild.

Dortmund - Der angestrebte Umbruch bei Borussia Dortmund geht langsam, aber sicher voran. Für zwei Jahre hat der BVB den marokkanischen Außenverteidiger Achraf Hakimi von Real Madrid ausgeliehen, wie der Klub am Mittwoch mitteilte. Zuvor gaben die Schwarz-Gelben bekannt, dass Andrey Yarmolenko für kolportierte 20 Millionen Euro den Klub verlässt. Der 28-Jährige Ukrainer war im Sommer 2017 für 25 Millionen zum BVB gekommen.

Diverse Top-Klubs waren am 19 Jahre jungen marokkanischen Nationalspieler interessiert – die Borussia bekam nun den Zuschlag und kann sich darüber glücklich schätzen. „Archraf Hakimi ist ein junger, sehr dynamischer Außenverteidiger, der bei Real Madrid und in der marokkanischen Nationalmannschaft schon auf höchstem Niveau gespielt hat“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Und er hat damit nicht Unrecht. Trotz seines jungen Alters war Hakimi bei der diesjährigen WM nicht aus dem marokkanischen Team wegzudenken, stand in allen drei Gruppenspielen 90 Minuten lang durchgehend auf dem Rasen. Und das auf der linken Seite – bei Real kam er rechts zum Einsatz.

Backup für Piszczek und Schmelzer

Eine Tatsache, die beweist, wie vielseitig der in Madrid geborene Hakimi ist. Mit genau diesem Faktor soll er beim BVB nun punkten und für Druck sorgen. Besonders auf der rechten Außenverteidiger-Position, wo der 33 Jahre alte Lukasz Piszczek aufgrund seiner chronischen Hüftprobleme immer mal wieder ausfällt. Auf links wäre er eine Alternative zu Marcel Schmelzer.

In der abgelaufenen Saison kam Hakimi unter Trainer Zinedine Zidane für Real Madrid neunmal in der Liga zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore. Dazu kamen fünf Einsätze im Pokal und zwei in der Champions League. Seine Startelf-Premiere in der Königsklasse gegen Tottenham brachte ihm beste Kritiken ein, die Real-Fans waren begeistert. Internationale Erfahrung kann der Marokkaner also trotz seines jungen Alters vorweisen.

Lob vom großen Vorbild

Dabei hat Hakimi in gewisser Weise das königliche Gen in sich. Schon mit acht Jahren wechselte Hakimi in „La fabrica“, die Jugendabteilung von Real, in der er schnell zum Talent reifte. Mit 18 gelang ihm der Sprung in die Reserve-Mannschaft, 2017 folgte die Beförderung ins Profi-Team: Dort war er als Backup des erfahrenen Dani Carvajal eingeplant. Dieser lobte Hakimi bereits: „Achraf ist ein großartiger Junge, sehr lernwillig und mit viel Potenzial.“

So viel, dass er im Idealfall irgendwann mal tatsächlich bei Real in die Fußstapfen seines Vorbildes Carvajal tritt. Dabei soll der BVB nun helfen, wo der neue Chefcoach Lucien Favre den flinken, offensiv denkenden und durchaus selbstbewussten Marokkaners weiterentwickeln soll. So, wie es einst bei Carvajal bei Bayer Leverkusen in der Saison 2012/13 der Fall gewesen war, weshalb Real den heute 26-Jährigen nach einem Jahr direkt zurückholte. Als gestandenen Außenverteidiger. So, wie es sich Real und der BVB nun auch im Fall von Hakimi erhoffen dürfen.

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Quelle: wa.de

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