Klopp: "Verdient gewonnen, mehr ist nicht passiert"

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Jürgen Klopp

DORTMUND - Aufatmen bei Borussia Dortmund nach dem 1:0 gegen 1899 Hoffenheim am Freitagabend. BVB-Trainer Jürgen Klopp stellte sich anschließenden den Medien. Wir haben Fragen und Antworten gesammelt und aufgearbeitet.

Jürgen Klopp, lange Zeit sah man Sie nicht mehr so ausgelassen jubeln wie beim 1:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen 1899 Hoffenheim...

Jürgen Klopp: Ich bin erschöpft und erleichtert. Es war ein super intensives Spiel. Wir sind der verdiente Sieger, und haben jetzt 14 Punkte. Das ist dramatisch besser als elf Zähler, aber mehr ist aber auch nicht passiert.

Wir lautet Ihre grundlegendes Fazit nach dem kampfbetonten Auftritt Ihrer Mannschaft?

Klopp: Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir ein Tor schießen können und keins kriegen - und das sogar in einem Spiel. Zudem haben wir ein ganz klar reguläres 2:0 gemacht. Unsere Situation ist nicht rosig, da wäre es schon schön, wenn die Tore, die wir erzielen, auch zählen würden.

Sie spielen auf das angebliche Abseitstor von Pierre-Emerick Aubameyang an...

Klopp: Das war schon brutal, einfach schade. Auf der anderen Seite hätte Hoffenheim einen Elfmeter kriegen können, aber dann hätten wir eben am Ende 2:1 gewonnen.

Bilder: BVB feiert Befreiungsschlag gegen Hoffenheim

Sie haben die Anfangsformation im Vergleich zum Spiel in Frankfurt auf fünf Positionen verändert, sogar Mitchell Langerak für Roman Weidenfeller ins Tor beordert. Was waren die Gründe?

Klopp: Roman ist nichts vorzuwerfen. Das war eine Bauchentscheidung, nur für dieses Spiel. Ich kenne Roman lange genug. Er kann damit umgehen, er ist ein Profi. Ich wollte die Unbekümmertheit und Frische von Mitch auf dem Platz haben, mehr nicht.

Die Fans haben allen Spekulationen zum Trotz, wonach die Stimmung kippen würde, wie eine Wand hinter Ihrer Mannschaft gestanden. Wir haben Sie die Begegnung erlebt?

Klopp: Die Atmosphäre, die Fans waren einzigartig. Vielen Dank dafür. Das macht Borussia Dortmund auch in solchen Situationen zu einem außergewöhnlichen Klub. - sid

Quelle: wa.de

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