Nach der Partie gegen den 1. FC Köln

Dortmund feiert Neven Subotic -"Extrem glücklich"

Borussia Dortmund - 1. FC Köln
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Der vom BVB an Köln ausgeliehene Neven Subotic hat sich nach der Partie von der Südtribüne feiern lassen.

Dortmund - Es waren außergewöhnliche Bilder. Nach dem 0:0 der Dortmunder vor 81360 Zuschauern gegen Köln wurde nach dem Schlusspfiff ein Akteur des 1.FC von den BVB-Fans auf der Südtribüne euphorisch gefeiert.

Neven Subotic verbeugte sich mit der Hand auf dem Herzen vor den Anhängern. „Wenn man so einen Moment erleben darf, dann kann man sich extrem glücklich schätzen“, zeigte sich der Abwehrspieler, der noch bis Saisonende von der Borussia an die Rheinländer ausgeliehen ist, überwältigt. 

Schmelzer und der BVB kämpfen vergeblich gegen Köln

Bilder der Partie Borussia Dortmund - 1. FC Köln
Bilder der Partie Borussia Dortmund - 1. FC Köln
Bilder der Partie Borussia Dortmund - 1. FC Köln
Schmelzer und der BVB kämpfen vergeblich gegen Köln

Eine Rückkehr wird es aber vermutlich nicht geben. „Die achteinhalb Jahre hier waren ein Segen. Das ist eine Bindung, die noch in 100 Jahren bestehen wird“, meinte der 28-jährige Serbe. „Dass ich mich hier 100 Prozent wohl fühle, ist etwas untertrieben“, fuhr Subotic fort. Zuvor hatte er mit seinem Engagement maßgeblichen Anteil am Punktgewinn der Gäste. „Neven hat ein außergewöhnlich gutes Spiel gemacht. Es war für ihn eine ungewöhnliche Situation. Das hat er überragend gemeistert“, lobte Kölns Trainer Peter Stöger den routinierten Innenverteidiger. 

"Verdienter Applaus"

„Welchen hohen Stellenwert er hier in Dortmund hat, war nach dem Spiel deutlich zu sehen.“ Dieser Meinung schloss sich auch Thomas Tuchel an: „Er hat verdientermaßen für all das, was er hier geleistet hat, seinen Applaus bekommen. So ist das hier im Stadion. Und das ist auch gut so.“ Irgendwie hatten die Szenen nach dem Schlusspfiff aber schon den Charakter einer Verabschiedung. 

Auch Subotic ließ mit einigen wenigen Worten durchblicken, dass er bei den Schwarz-Gelben wohl keine Zukunft mehr sieht. „Es ist immer alles möglich, doch ich möchte zu einem Verein, der mich braucht und bei dem ich auch Fußball spielen kann“, beteuerte der Verteidiger. Entsprechende Gespräche werden wohl in den nächsten Wochen zwischen den Dortmunder und den Kölner Verantwortlichen stattfinden. Da der BVB für die kommende Saison mit dem Leverkusener Ömer Toprak bereits einen weiteren Innenverteidiger verpflichtet hat, dürfte im Kader kein Platz mehr für Subotic sein. 

Tuchel: "Tolles Spiel gemacht"

Die Nullnummer gegen Köln war für Dortmunds Trainer kein Grund, sich die Laune vermiesen zu lassen. „Wir haben ein tolles Spiel gemacht. Ich habe der Mannschaft auch ein dickes Kompliment ausgesprochen“, lobte Tuchel sein Team, das auch im neunten Spiel im Monat April noch einmal alles abrief. „Wir hatten 23 Torschüsse, leider nur vier auf das Tor. Das zeigt dann vielleicht das Haar in der Suppe. Die Präzision im Torabschluss war mit Sicherheit der einzige Punkt, der uns um den Sieg gebracht hat“, erklärte der Coach. „Bei dieser Leistung lohnt es sich nicht, sich zu sehr über das Ergebnis aufzuregen.“ 

Immerhin ist der Pokalfinalist weiter auf einem guten Weg, sich direkt für die Champions League zu qualifizieren. Am kommenden Samstag treffen sie auf den Konkurrenten TSG Hoffenheim. Bis Dienstag gab Tuchel seinen Profis trainingsfrei. „Der Monat war sehr lang, aufreibend und aufregend. Deshalb wird es uns gut tun, Pause zu haben, durchschnaufen zu können und uns ein bisschen länger auf Hoffenheim vorbereiten zu können.“ 

Optimismus vor Partie gegen Hoffenheim

Mit Blick auf die vielleicht vorentscheidende Begegnung mit den Kraichgauern strahlte der Fußball-Lehrer Zuversicht aus. „Wir haben die Form, das Selbstvertrauen und die Mentalität, das Spiel gegen Hoffenheim zu gewinnen. Die Leistungen, die wir gerade abrufen und die Intensität sind top. Wir werden uns gut vorbereiten. In der Ruhe liegt die Kraft. Aber wir werden bereit sein“, versprach Tuchel.

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