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15 Borussen sind bei ihren Nationalteams

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Von: Florian Herrmann

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In den nächsten Tagen lichten sich die Reihen beim BVB. 15 Spieler sind mit ihren Nationalteams unterwegs. © dpa

Dortmund - Die Mannschaft des BVB, so das Gefühl, ist noch gar nicht so lange beieinander, da wird sie auch schon wieder auseinander gerissen. 15 Nationalspieler sind mit ihren Nationalmannschaften auf Reisen.

Mikel Merino, der junge Spanier in Diensten des BVB, spielt mit der spanischen U21 gegen San Marino und in Schweden.

Eine besondere Länderspiel-Reise bestreitet Ousmane Dembélé. Der Neuzugang der Borussia wurde erstmals für die französische A-Nationalmannschaft berufen und trifft mit den Franzosen auf Italien und Weißrussland. Christian Pulisic spielt mit den USA gegen St. Vinzent Grenada und Trinidad/Tobago.

Der Kolumbianer Adrian Ramos steht im Aufgebot seines Heimatlandes für die Partien gegen Venezuela und Brasilien, der Schweizer Nationaltorwart Roman Bürki trifft mit den Eidgenossen auf Portugal.

Abwehrchef Sokratis spielt mit Griechenland gegen die Niederlande und Gibraltar, sein Nebenmann Marc Bartra muss mit Spanien gegen Belgien und Lichtenstein ran.

Raphael Guerreiro, im Sommer erst Europameister mit den Portugiesen geworden, trifft mit seinem Heimatland auf die Schweiz und damit auf seinen Teamkollegen Roman Bürki.

Für Shinji Kagawa stehen mit Japan die Partien gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und Thailand an.

Auch die Dienste von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang sind in den nächsten Tagen gefragt. Mit Gabun trifft er auf den Sudan und Kamerun.

Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek wurde vom polnischen Nationaltrainer für die Spiele gegen Kasachstan und Finnland berufen. Die beiden Türken Emre Mor und Nuri Sahin spielen in Antalya gegen Russland und in Zagreb gegen Kroatien.

Und auch zwei deutsche Nationalspieler vertreten den BVB in diesen Tagen. Julian Weigl und Mario Götze wurden von Bundestrainer Joachim Löw für die Partien gegen Finnland und Norwegen berufen. Während die Nominierung von Weigl nicht verwundert, ist zumindest die Nominierung von Götze verwunderlich.

Der Neuzugang des BVB fehlte Trainer Thomas Tuchel in den vergangenen Partien wegen Oberschenkelproblemen, nun soll er bei Löw Spielpraxis bekommen. ""Götze hatte ein bisschen Trainingsrückstand und war auch leicht angeschlagen", hatte der Bundestrainer am Montag gesagt, "wir können hier noch etwas an Belastung dazugeben." Mit Thomas Tuchel habe er am Donnerstag und Sonntag über Götze gesprochen. 

Die Meinung des Dortmunder Trainers über den Länderspiel-Termin ist ohnehin nicht die beste. Unsäglich sei der Termin, so Tuchel. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Nationaltrainer gibt, der glücklich über diesen Termin ist."

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