Gewalttätige Ausschreitungen

Fan-Krawalle nach dem Spiel gegen Leverkusen

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Die Bundespolizei NRW hat eine heftigere Auseinandersetzung noch verhindern können. (Symbolbild)

Nach dem Sieg gegen Leverkusen haben sich Fans des BVB eine Schlägerei in Wattenscheid geliefert. Die Polizei musste massiv dazwischen gehen.

Dortmund/Leverkusen - Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Samstag eine Massenschlägerei im Bahnhof Wattenscheid verhindert – circa 80 vermummte BVB-Fans waren daran beteiligt. 

Mutmaßlich hatten sich Problemfans von Borussia Dortmund und einem bislang unbekannten Verein, zu einer körperlichen Auseinandersetzung dort verabredet. Nach der Bundesliga-Begegnung Bayer Leverkusen - Borussia Dortmund am vergangenen Samstag begleiteten Einsatzkräfte der Bundespolizei aus Uelzen circa 500 BVB-Fans im RE 1 vom Austragungsort in Leverkusen zurück nach Dortmund, wie die Behörde mitteilte.

Aus dem Zug gestürmt

Bereits vor der Ankunft im Bahnhof Wattenscheid stellten Einsatzkräfte fest, dass sich Problemfans aus der Dortmunder Fanszene in einem Abteil sammelten. Nachdem der Zug in den Wattenscheider Bahnhof einfuhr, stürmten circa 80 vermummte Personen aus den Wagons.

Auf dem Bahnsteig warteten zu diesem Zeitpunkt circa 100 weitere vermummte Personen, welche auch gegen die Türen des einfahrenden RE1 getreten haben sollen. Sofort trennten Einsatzkräfte der Bundespolizei die beiden Personengruppen.

Pfefferspray und Schlagstöcke

Dabei mussten sie Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. So konnten die 100 Personen zurück in den am Bahnsteig wartenden RE 6 (Minden - Köln) gedrängt werden. Während der Einsatzmaßnahmen wurden die Bundespolizisten von Unbekannten mit Glasflaschen beworfen.

Nachdem der Zug mit der unbekannten Gruppe den Bahnhof in Wattenscheid verließ, begaben sich die Dortmunder Problemfans zurück in den Zug. Ob unbeteiligte Reisende durch den Vorfall verletzt wurden, wurde bislang nicht bekannt. Im Dortmunder Hauptbahnhof verließ der Großteil der mitgereisten Fans den Zug. Beim Versuch der Festnahme eines wiedererkannten Tatverdächtigen, verhinderten andere Fans eine Identitätsfeststellung, so dass der Unbekannte in der großen Masse der Fans untertauchen konnte.

Strafverfahren eingeleitet

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch ein. 

Zeugen des Vorfalls die Hinweise auf Tatverdächtige geben können, werden gebeten sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer (0800) 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

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Quelle: wa.de

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