DFB-Pokal

Borussia Dortmund: Favre ist sich auf vielen Positionen sicher

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"Du gehst da hin, und du gehst da rüber" – die Startaufstellung beim BVB dürfte klar sein. Coach Favre wird auf den erfahrenen Lukasz Pisczek (Foto) setzen.

Für Borussia Dortmund steht in der ersten Runde des DFB-Pokals das erste Pflichtspiel an – dann wird sich auch zeigen, wer es in die BVB-Startelf geschafft hat.

Dortmund - Die Erstrundenbegegnung im DFB-Pokal am Montag (20.45 Uhr, bei uns im Live-Ticker) bei Zweitligist Greuther Fürth ist das erste Pflichtspiel des BVB unter Trainer Lucien Favre. Der neue Coach dürfte sich in großen Teilen bereits auf seine Startelf festgelegt haben

Besonders in der Defensive scheint vieles festzustehen. In der Offensive kann gerade im Mittelfeld viel rotiert werden – da hat der BVB nämlich mehr Personal als Positionen. Im Sturm stellt sich hingegen immer noch die Frage: Wer geht in die Spitze?

Bürki für den Aufbau

Tor: Roman Bürki wird erneut als Nummer eins in die Saison gehen. Zwar verpflichtete die Borussia in Bürkis Schweizer Landsmann Marwin Hitz vom FC Augsburg einen ernsthaften Herausforderer, der sich in der Vorbereitung nichts zu schulden kommen ließ. Doch Bürki ist fußballerisch stärker, was für Favre, der einen geordneten Aufbau sehen möchte, von Bedeutung ist.

Toprak mit Rückstand 

Innenverteidigung: Hier wird künftig französisch gesprochen. Neuzugang Abdou Diallo (22) vom FSV Mainz überzeugte in den Testpartien spielerisch und athletisch, der Franzose, den sich der BVB 28 Millionen Euro kosten ließ, hat seinen Platz sicher. Das gilt auch für Manuel Akanji (23), der für die Schweiz eine starke WM spielte. Routinier Ömer Toprak hat zunächst einen Rückstand.

Routine statt Nachwuchs

Außenverteidigung: Hier setzt Favre auf Erfahrung. Die langjährigen Stammkräfte Lukasz Piszczek (33), neuerdings Vize-Kapitän, und Marcel Schmelzer (30) brauchen keine Angst um ihre Plätze zu haben. Der Marokkaner Achraf Hakimi (19) könnte auf beiden Seiten ran, Jeremy Toljan spielt vorerst keine Rolle. Raphael Guerreiro, der immer wieder angeschlagen fehlt, sieht Favre im Mittelfeld.

Delaney als Motor

Mittelfeld: Ein Sechser und zwei Achter, zwei Sechser und ein Zehner oder gar drei Mittelfeldspieler auf einer Linie? Vom System hängt die Besetzung ab. Sicher ist nur: Thomas Delaney wird vorerst gesetzt sein. Der Neuzugang aus Bremen ist ein Anführer, wie ihn der BVB gesucht hatte. Das soll auch für Axel Witsel gelten, der Belgier hat allerdings noch Rückstand. So könnten Mahmoud Dahoud und Mario Götze zunächst noch die Nase vorn haben. 

Stürmt er oder stürmt er nicht?

Offensive: Alles dreht sich um die Frage des Ersatz-Mittelstürmers. Marco Reus oder Maximilian Philipp? So oder so: Reus ist gesetzt. Stürmt Philipp, weicht Reus auf die Außen aus, wo auch an Christian Pulisic kein Weg vorbei führt. Besetzt Reus das Zentrum, könnte Philipp zwar auch über den Flügel kommen, muss sich dann aber gegen Jadon Sancho und Marius Wolf durchsetzen. 

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Quelle: wa.de

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