Sommer-Transfer

Als Nachfolger für Haaland: BVB buhlt angeblich um Bundesliga-Star

Borussia Dortmund schaut sich wohl bereits nach einem Nachfolger für Erling Haaland um. Dabei scheint der BVB in der Bundesliga fündig geworden zu sein.

Dortmund – Bei Borussia Dortmund ist Erling Haaland so etwas wie die Lebensversicherung im Angriff. In der laufenden Bundesliga-Saison kommt der Norweger bereits auf 23 Treffer und sechs Assists - womit er quasi an der Hälfte aller BVB-Tore direkt beteiligt ist. Kein Wunder also, dass zahlreiche Top-Klubs an einem Transfer des Dortmunder Juwels interessiert sind.

VereinBorussia Dortmund
TrainerEdin Terzic
StadionSignal Iduna Park
TrainingsplatzTrainingsgelände Hohenbuschei

Transfer von Erling Haaland im Sommer? BVB fahndet offenbar bereits nach Nachfolger

Offenbar beschäftigt sich Borussia Dortmund daher jetzt schon einmal vorsorglich mit einem Nachfolger für Erling Haaland, auch wenn längst noch nicht in Stein gemeißelt ist, dass der 20-Jährige den BVB nach der Saison auch wirklich verlassen wird. Zuletzt äußerte sich der Klubboss des Revierklubs, Hans-Joachim Watzke, zu einem möglichen Abgang von Erling Haaland bei Borussia Dortmund und nannte zwei zentrale Szenarien.

Das Credo: Wenn der BVB Erling Haaland ziehen lässt, dann muss die nötige Ablösesumme überwiesen werden. Spekulationen zufolge dürfte diese weit jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke liegen. Und dann gibt es noch eine zweite Bedingung, die erfüllt sein muss, damit Dortmund seinen Topstar abgibt: Es braucht einen Ersatz für den BVB-Kader. Offenbar haben die Schwarz-Gelben genau diesen jetzt gefunden.

André Silva zu Borussia Dortmund? BVB will den Frankfurt-Stürmer wohl als Ersatz für Erling Haaland

Wie die Bild erfahren haben will, steht André Silva (25) von Eintracht Frankfurt bei Borussia Dortmund ganz oben auf dem Zettel. Auch der Portugiese weckt große Begehrlichkeiten auf dem Transfermarkt, schließlich hat er in der laufenden Bundesliga-Saison schon genauso viele Treffer erzielt wie Erling Haaland.

Eine klassische Ausstiegsklausel gibt es im Vertrag André Silva offenbar nicht, wie auch fnp.de* schreibt. Doch Eintracht Frankfurt ist laut Informationen von Sport1 ab einem Betrag von 30 Millionen Euro gesprächsbereit. In diesem Fall könnte es zu einem Wettbieten unter den Interessenten kommen, schließlich beschäftigen sich neben Borussia Dortmund auch internationale Top-Klubs wie Manchester United oder Atlético Madrid mit einem Transfer von André Silva.

Erling Haaland (Borussia Dortmund) und André Silva (Eintracht Frankfurt) wollen in Champions League

Bis dato halten sich André Silva und dessen Berater im Hinblick auf die Transfer-Gerüchte noch sehr bedeckt. Vielmehr wolle der Eintracht-Stürmer sich auf das Restprogramm sowie das Erreichen der Champions League konzentrieren. Doch genau diese wird ein entscheidender Knackpunkt bei den Personalen André Silva und auch Erling Haaland sein.

Die Super League ausgeklammert, ist die Königsklasse aus sportlicher Sicht der reizvollste Wettbewerb für die Spieler. Aktuell kämpfen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund um den Einzug in die Champions League, wobei die Hessen als Viertplatzierter in der Pole-Position sind. Der BVB hat derzeit vier Punkte Rückstand. Sollte Frankfurt seinen Platz halten, verbessert es seine Verhandlungsposition um ein Vielfaches.

Sollte der BVB sich nicht für die Champions League qualifizieren, wird ein Abgang von Erling Haaland bei Dortmund zudem wahrscheinlicher, will sich der Norweger doch auf genau dieser Bühne präsentieren. Nicht nur deshalb hat BVB-Kapitän Marco Reus eine klare Forderung an seine Mannschaft, was die Champions League betrifft.

Borussia Dortmund: Bald Super League statt Champions League?

Es wird zudem spannend sein, wie sich die Pläne der Super League weiter konkretisieren. Aktuell befindet sich die UEFA auf Konfrontationskurs und will die dort teilnehmenden Klubs aus den nationalen Ligen und internationalen Vereinswettbewerben (also auch aus der Champions League) verbannen.

Unabhängig davon, ob das auch wirklich passiert, wird sich diese neue Liga erst noch ins feste Gerüst der etablierten Wettbewerbe einfügen müssen. Außerdem ist ungeklärt, welche Rolle Borussia Dortmund bei einer solchen Super League spielt, wobei Klub-Boss Hans-Joachim Watzke ein erstes Statement dazu abgegeben hat. *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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