Rot im Derby

DFB legt Sperren für Reus und Wolf fest

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BVB-Kapitän Marco Reus sah im Derby gegen Schalke die erste Rote Karte seiner Karriere.

Das Sportgericht des DFB hat nach den jeweiligen Roten Karten die Dauer der Sperren für Marco Reus und Marius Wolf festgelegt. Für einen ist die Saison beendet.

Dortmund - Kapitän Marco Reus wird Borussia Dortmund in den kommenden beiden Bundesliga-Partien bei Werder Bremen und gegen Fortuna Düsseldorf aufgrund seiner Roten Karte im Revierderby gegen schalke nicht zur Verfügung stehen. Das hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss entschieden.

Während der 29-Jährige dem BVB damit im Saison-Finale bei Reus' Ex-Klub Borussia Mönchengladbach am 18. Mai wieder zur Verfügung stehen wird, ist diese Spielzeit für Marius Wolf derweil beendet. Das DFB-Sportgericht sperrte den 23-Jährigen für drei Meisterschaftspartien.

So begründet der DFB die Einzelfälle

"Die vom äußeren Geschehensablauf ähnlichen Fälle unterscheiden sich darin, dass der Spieler Marco Reus den Ball spielen wollte. Der Einsatz des Spielers Marius Wolf hingegen erfolgte nicht ballorientiert. Er hatte keine Chance, mit seinem Tackling den Ball zu erreichen", begründete Hans E. Lorenz, der als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Einzelrichterurteile fällte.

BVB patzt ausgerechnet gegen Schalke

Dortmunds Reus war im am Samstag Revierderby gegen den FC Schalke 04 (2:4) in der 60., Wolf nur fünf Minute später von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen worden. Beide waren jeweils hart von hinten gegen Schalkes Suat Serdar eingestiegen.

"Wer mich kennt, weiß, dass ich niemals den Gegner verletzen möchte. Ich wollte zum Ball gehen, er macht einen Zwischenschritt und ich treffe ihn an der Achillessehne", sagte Reus nach seiner ersten Roten Karte in seinem 259. Bundesliga-Spiel.

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Quelle: wa.de

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