BVB mit voller Konzentration nach Wilhelmshaven

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BVB-Trainer Jürgen Klopp.

DORTMUND - Die Vorbereitung war laut Jürgen Klopp nicht einfach. Doch der Trainer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund will vor dem Pokal-Gastspiel der ersten Hauptrunde beim Nord-Regionalligisten SV Wilhelmshaven am Samstag (15.30 Uhr) nichts dem Zufall überlassen.

Deshalb hatte er unter der Woche Co-Trainer Piet Krawiec nach Rehden geschickt, um den Kontrahenten, der gegenüber dem Vorjahr 17 neue Akteure im Kader hat, im Testspiel beobachten zu lassen.

„Wir wissen das, was man über einen Gegner in der ersten Runde wissen muss“, sagt Klopp, obwohl die Wilhelmshavener mit abgeklebten Spielernamen und falschen Rückennummern „Nebelkerzen“ zündeten. „Das beweist, dass sie schon etwas Großes vorhaben“, betont der Dortmunder Fußball-Lehrer. „Den Rasen werden sie seit Mittwoch nicht mehr gemäht haben, und Wasser wird der wohl auch kaum noch sehen.“

Eine Pokal-Sensation will der BVB aber auf keinen Fall zulassen. Deshalb wird Klopp mit Ausnahme von Schlussmann Roman Weidenfeller, der zum Bundesliga-Start gesperrt ist und derzeit zudem über Rückenprobleme klagt, seine bestmögliche Besetzung aufbieten. „Wir wollen den Respekt, der einem Bundesligisten entgegen gebracht wird, komplett nutzen und dem Gegner nicht das Gefühl geben, dass etwas geht“, erwartet der BVB-Coach von Beginn an höchste Konzentration und vollen Einsatz von seiner Mannschaft.

Dass die Startelf in Wilhelmshaven auch die beim Bundesliga-Auftakt eine Woche später in Augsburg sein könnte, wollte er allerdings nicht bestätigen. „Da wir ohnehin nicht nur mit elf Spielern durch die ersten Bundesliga-Wochen rauschen werden, muss ich mir über eine Stammelf keine Gedanken machen“, erklärt Klopp. Neben den Rekonvaleszenten Henrikh Mkhitaryan und Lukasz Piszczek steht Neuzugang Sokratis nicht zur Verfügung, der noch aus seiner Bremer Zeit eine Pokalsperre absitzen muss. Ansonsten darf Klopp personell aus dem Vollen schöpfen. Das Dortmunder Ziel heißt auf jeden Fall Finale. „Wir gehören zu den zehn Mannschaften, die den Wettbewerb gewinnen können“, betont Klopp. „Dazu braucht man natürlich ein bisschen Losglück.“ Auf die Bayern möchte der BVB deshalb frühestens in Berlin treffen... – Von Peter Schwennecker

Quelle: wa.de

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