Mkhitaryan kann den Unterschied ausmachen

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DORTMUND - Henrikh Mkhitaryan ist laut BVB-Trainer Jürgen Klopp ein Spieler, der an einem guten Tag den Unterschied ausmachen kann. Oft ist das dem Armenier seit seinem Rekordtransfer für 27 Millionen Euro vom ukrainischen Abonnementsmeister Schachtjor Donezk nach Dortmund nicht gelungen.

Beim 0:3 gegen den FC Bayern München war er kaum zu sehen. Doch beim 3:1-Erfolg im letzten Champions-League-Vorrundenheimspiel gegen den SSC Neapel unterstrich der Mittelfeldstratege einmal mehr, wie wichtig er für die Borussia noch werden kann. „Micky hat ein Superspiel gemacht“, schwärmte der Dortmunder Fußball-Lehrer, „auch wenn er zwei Großchancen liegen gelassen hat.“

Gegen die Neapolitaner bestach der 24-Jährige Techniker, der nach seiner überragenden Vorstellung beim Derby-Sieg auf Schalke in den vergangenen Wochen nur selten seine Qualitäten demonstrierte, durch eine engagierte Balleroberung, starke Dribblings und gutes Passspiel. „Wir wissen, was wir an ihm haben“, erklärte Klopp und deutete an, dass er mit der bisherigen Entwicklung Mkhitaryans sehr zufrieden ist. „In Donezk hat er in einer Mannschaft gespielt, die die Liga eindeutig dominiert hat“, meinte der Trainer. „Bei uns ist alles etwas intensiver. Er musste sich erst daran gewöhnen, dass hier viel mehr gegen den Ball gearbeitet werden muss.“

Laut Klopp sei er in dieser Hinsicht bereits viel weiter als manch anderer BVB-Neuzugang in der jüngsten Vergangenheit zum gleichen Zeitpunkt. „Ich erinnere da nur an Ilkay Gündogan. Der hatte nach einem halben Jahr noch sehr große Probleme“, betonte der Coach. Deshalb ist sich Klopp sicher, dass der Armenier seinen Weg in Dortmund gehen wird. Und in Zukunft öfter den Unterschied in einer Begegnung ausmachen wird. „Dazu hat das Potenzial“, erklärte Klopp. - P.Sch.

Quelle: wa.de

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