Rauball fordert Zusammenstehen gegen Rassismus

+
Reinhard Rauball

DORTMUND - Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball hat ein Zusammenstehen des gesamten Vereins gegen Rassismus, Antisemitismus und Gewalt gefordert.

"Die jungen Menschen müssen immun werden gegen Versuchungen, die gesteuert werden von der rechten Seite", sagte Rauball am Samstag bei einer Veranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der BVB-Fan- und Förderabteilung. "Wir müssen da am Ball bleiben und wir müssen sehen, dass wir immer wieder darauf hinweisen, wie problematisch das ist und wir dürfen die Konfrontation und Argumentation dagegen nicht scheuen."

In diesem Zusammenhang lobte er die ehrenamtliche Arbeit der BVB-Fanabteilung. "Die Fanabteilung hat sich das Engagement in diesem Bereich vom ersten Tag an auf ihre Fahnen geschrieben und in vielen Aktionen umgesetzt. Ich bin stolz darauf, dass sie das nicht gemacht hat als Reaktion auf Aktionen, wie wir sie leider am letzten Donnerstag im Rat der Stadt Dortmund erleben mussten. Das war beschämend", befand der Clubchef.

Rauball sagte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der zu den Gästen zählte, die volle Unterstützung des Vereins zu. Am Donnerstag hatte eine Anfrage der Partei Die Rechte nach der Zahl der in Dortmund lebenden Juden für Empörung gesorgt. - lnw

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare