Champions League

Reus stellt sich schützend vor Götze

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Mario Götze (links) durfte beim FC Brügge für etwa eine Stunde ran.

Mario Götze fristete bei Borussia Dortmund zuletzt ein Dasein auf der Bank. Immer wieder wird nach ihm gefragt. Das ärgert BVB-Kapitän Marco Reus.

Brügge - „Wir können von Glück reden, dass wir das 1:0 gemacht haben und die drei Punkte mitgenommen haben“, sagte Mario Götze nach dem BVB-Sieg in der Champions League am Dienstagabend beim FC Brügge. Er stand danach wieder einmal im Fokus – sehr zum Ärger von Teamkollege und Dortmund-Kapitän Marco Reus.

„Es dreht sich immer nur alles um Mario. Wenn wir verlieren, wenn wir gewinnen. Und der Junge will doch einfach nur Fußball spielen“, sagte Reus. Götze hatte sich zuvor ähnlich geäußert. „Ich hätte gerne 90 Minuten gespielt. Das ist immer mein Anspruch. Dafür habe ich zu viel gesehen, zu viel gespielt und auch schon zu viel Erfolg gehabt“, sagte er.

Kein gutes Spiel

Letzteres blieb für ihn in Brügge aus. Nach 60 Minuten war Schluss, BVB-Trainer Lucien Favre brachte Shinji Kagawa ins Spiel. Es war eine undankbare Chance für Götze, der sich mal wieder zeigen und empfehlen wollte. Aber: „Es ist noch früh in der Saison. Wir müssen geduldig sein. Wir müssen versuchen, deutlicher zu gewinnen“, sagte er.

Zu seiner eigenen Situation betonte er: "Mein Anspruch ist es immer, dass ich spiele. Daran wird sich nie etwas ändern. Dafür habe ich zu viel erlebt und zu viel Erfolg gehabt.

Reus' Apell

Reus ist überzeugt davon, dass Götze in der laufenden Saison noch eine Rolle spielen wird bei den Schwarzgelben. „Er ist wichtig für uns, weil er großartige Fähigkeiten besitzt“, so der BVB-Kapitän.

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Die konnte der Mittelfeldakteur so recht aber nicht auf den Platz bringen – wie viele seiner Mitspieler in Brügge. Es fehlte an Spritzigkeit, Druck nach vorne war kaum auszumachen. So blieb auch Götze glanzlos und eher unauffällig. Für Reus spielte das keine Rolle: „Mein Appell ist: Lasst ihn einfach mal kicken.“

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Quelle: wa.de

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