BVB besiegt Standard Lüttich 2:0

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LA MANGA - Es war nicht mehr als ein lockerer Aufgalopp, doch immerhin startete Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund am Samstagnachmittag mit einem Erfolgserlebnis in das neue Jahr. Vor 2.500 Zuschauern im Trainingslager in La Manga setzte sich der BVB mit 2:0 (1:0) gegen den belgischen Tabellenführer Standard Lüttich durch.

Von Peter Schwennecker

„Ich habe einige gute, aber auch einige weniger gute Dinge gesehen. Es bleibt daher noch einiges abzuarbeiten“, meinte Trainer Jürgen Klopp, der in dieser Partie gleich 22 Spieler einsetzte.

Dabei musste das geplante Comeback von lkay Gündogan auf dem Platz noch einmal verschoben werden. „lkay hat selbst darum gebeten,nicht zu spielen, weil er am Morgen einen Schlag bekommen hatte und sich nicht sicher fühlte“, erklärte der BVB-Coach. „Wir müssen ihn behutsam aufbauen.“

Absolut sehenswert waren die beiden Treffer der Borussia. In der zwölften Minuten schlossen die Dortmunder einen schneller Konter über Lukasz Piszczek auf der rechten Seite mit einem knallharten Direktabnahme von Pierre-Emerick Aubameyang zum 1:0 ab. Kurz nach dem Seitenwechsel war Aubameyang auch am zweiten BVB-Treffer entscheidend beteiligt. Er legte den Ball maßgerechet für Jonas Hoffmann auf, der ebenfalls mit einer Direktabnahme in das rechte Dreieck zum 2:0 (58.) erfolgreich war.

Stabil präsentierte sich über 90 Minuten die zum Hinrundenende der Bundesliga oft kritisierte Abwehr der Borussia, die während der gesamten Distanz nur wenig Tormöglichkeit für die Belgier zuließ. Der Sieg des Bundesligisten hätte höher ausfallen können. So traf Robert Lewandowski (81.) nur den Pfosten. Der erst zur Pause eingewechselte Kevin Großkreutz musste nach kurzer Zeit mit einer Fußverletzung vom Feld.

2:0 - BVB gewinnt ertes Testspiel gegen Lüttich

„Nichts Schlimmes, nur sehr schmerzhaft“, meinte Trainer Klopp. „Wir wussten, dass es gegen den belgischen Tabellenführer nicht einfach wird, zumal wir schon einige harte Einheiten in den Knochen haben“, sagte Verteidiger Marcel Schmelzer nach dem Schlusspfiff, der als einziger Akteur 90 Minuten durchspielen musste. „Dennoch haben wird das vor allem in der zweiten Halbzeit ganz gut gemacht, schließlich verdient mit 2:0 gewonnen.“

Quelle: wa.de

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