Sven Bender fehlt dem BVB im Spiel gegen Stuttgart

Markus Feulner ▪

DORTMUND ▪ Manchmal schüttelt auch Jürgen Klopp nur noch mit dem Kopf, wenn er gut eine Dreiviertelstunde nach Trainingsschluss das Leistungszentrum in Brackel verlässt und sich einige Spieler immer noch auf dem Platz tummeln.

So übt Verteidiger Mats Hummels mit einer Engelsgeduld Freistöße, proben Nuri Sahin und Robert Lewandowski Eins-gegen-Eins-Situationen, starten dabei unzählige Versuche, dem Kontrahenten das Leder durch die Beine zu schieben. „Bei einigen Spielern habe ich es aufgegeben, sie nach dem Training in die Kabine zu prügeln“, lächelt der Dortmunder Fußball-Lehrer, der aber natürlich über die Einstellung seiner Profis zum Beruf froh ist. „Das zeigt doch nur, welch unwahrscheinliche Freude die Jungs am Fußball haben.“ Und gerade das macht den BVB momentan so stark.

Die Dortmunder Borussen genießen die Zeit als souveräner Tabellenführer. „Wir gehen weiter unseren Weg“, versichert Klopp. „Eine Woche der Weichmacher neigt sich wieder dem Ende“, schmunzelt der Coach. Damit meint er die Berichterstattung, die nach dem 3:1-Erfolg zum Rückrundenstart in Leverkusen von Superlativen geprägt war. „Wir wissen es schon richtig einzuschätzen, was in Leverkusen passiert ist“, sagt der 43-Jährige. „Wenn wir Bayern München wären, dann könnten wir die Saison jetzt sicherlich abhaken“, so Klopp. „Doch unsere Jungs wissen, dass es in erster Linie harte Arbeit erfordert, um in der Spur zu bleiben.“

Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart muss der Tabellenführer am Samstag (15.30 Uhr) neben Sebastian Kehl und Shinji Kagawa (Asiencup) auch auf Sven Bender (Innenbanddehnung) und Mohamed Zidan (Magen- und Darmgrippe) verzichten. „Wir sind nach einer Laufeinheit zu der Erkenntnis gekommen, dass es bei Bender bis zum Wochenende nicht reicht“, meint Klopp. Da auch Antonio da Silva (Grippe) nicht richtig gesund ist, darf Markus Feulner auf einen Einsatz als „Sechser“ hoffen. Derweil hat Lucas Barrios einen Schritt nach vorn gemacht und könnte gegen den VfB vielleicht wieder zur Startformation gehören.

PETER SCHWENNECKER

Quelle: wa.de

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