Topspiel am Samstag

Das bedeutet die BVB-Klatsche in München für das Rennen um die Meisterschaft

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Nicht nur der Zweikampf zwischen Robert Lewandowski und Marco Reus (rechts) wird hart geführt – auch der Kampf um die Meisterschaft.

Der BVB geht beim FC Bayern München im Topspiel unter und verliert die Tabellenführung. Was bedeutet das für das Rennen um die Meisterschaft?

München – Nach der 0:5-Klatsche für Borussia Dortmund beim FC Bayern München am Samstag im Topspiel ist noch immer keine Entscheidung im Meisterkampf gefallen. Sechs Spieltage stehen noch aus, beide Teams trennen nur einen Punkt – der Vorteil liegt allerdings beim FCB, der nun mit 64 Punkten die Tabelle anführt.

Was aber hängen bleibt: Es war eine Machtdemonstration des Rekordmeisters gegenüber dem BVB. „Es war mal wieder eine Lehre hier“, sagte Kapitän Marco Reus nach der Abfertigung in der Arena. Sportdirektor Michal Zorc ergänzte: „Es ist schwer, Worte zu finden nach so einem Spiel. Wir haben alles vermissen lassen, was eine Spitzenmannschaft ausmacht.“ Dortmund war als Ligaprimus in den Süden gereist und kehrte als geprügelter Hund zurück.

Restprogramm der Bayern nicht einfach

„Der Sieg bedeutet viel, aber wir müssen weiter punkten: Dann haben wir die Chance, Deutscher Meister zu werden“, sagte Bayern-Stürmer Robert Lewandowski. Die Euphorie wird den Titelverteidiger durch den Rest der Saison tragen. 

Als Nächstes warten auswärts Fortuna Düsseldorf (14. April, 15.30 Uhr), Bremen im Heimspiel (20. April, 15.30 Uhr), auswärts der FC Nürnberg (28. April, 18 Uhr) sowie noch zu Hause Hannover 96 (4. Mai, 15.30 Uhr).

Niederlage des BVB gegen den FC Bayern München

An den letzten beiden Spieltagen treffen die Bayern dann noch auswärts auf RB Leipzig (11. Mai, 15.30 Uhr) und im Heimspiel die SG Eintracht Frankfurt (18. Mai, 15.30 Uhr). „Wir haben es in unserer eigenen Hand, aber wir müssen jetzt erst einmal alle sechs Spiele gewinnen“, so Lewandowski.

Dortmunder geben Meisterschaft nicht auf

Bei Borussia Dortmund wollen sie sich aus diesem Grund auch noch nicht geschlagen geben. „Das Spiel war schnell entschieden. Ich möchte aber betonen, dass die Meisterschaft noch nicht entschieden ist. Das ist nur ein Punkt“, betonte BVB-Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl. Kapitän Reus klammert sich ebenfalls an diesen Strohhalm. „Das einzige Positive ist, dass es nur ein Punkt ist und sie noch schwere Spiele haben“, sagte er.

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Denn: Das Restprogramm des BVB wirkt leichter. So warten nun im Heimspiel der FSV Mainz 05 (13. April, 18.30 Uhr) und auswärts der SC Freiburg (21. April, 15.30 Uhr). Dann steht noch das Derby gegen den FC Schalke 04 an – Heimspiel (27. April, 15.30 Uhr), auswärts geht es dann zu Werder Bremen (4. Mai, 18.30 Uhr). An den letzten beiden Spieltagen empfängt der BVB erst die Fortuna aus Düsseldorf (11. Mai, 15.30 Uhr), reist am letzten Spieltag dann zu Borussia Mönchengladbach (18. Mai, 15.30 Uhr).

Titelkampf zwischen Bayern und Dortmund bietet viel Spannung

Einen Vorteil bringt der offene Titelkampf vor allem den Fans. Das weiß auch Bayerns Joshua Kimmich. „Es ist schon eine andere Emotion, wenn man so einen Titelkampf am Ende noch für sich entscheiden kann. In den letzten Jahren war die Messe relativ früh gelesen, dann ist trotzdem der Titel da, aber nicht dieses emotionale Freuen. Wenn wir die Meisterschaft noch gewinnen, wird es ein emotionales Fest“, sagte er. Das würden aber eben auch gerne die Dortmunder feiern. Zorc: „Es ist noch nicht zu Ende.“ Die Klatsche in München war ein Zeichen – Bayern will den Titel, kann aber noch straucheln. Es bleibt weiter spannend.

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Quelle: wa.de

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