Bayern und Dortmund: Löw sieht keine Probleme

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Joachim Löw glaubt nicht, dass aus der Rivalität zwischen Bayern und Dortmund Probleme für die Nationalmannschaft entstehen.

München - Bundestrainer Joachim Löw sieht angesichts der Rivalität zwischen Bayern München und Borussia Dortmund keine Probleme für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

Er könne "diese angeblichen atmosphärischen Probleme, über die immer gesprochen wird, nicht erkennen. Wenn ich die Mannschaft beobachte oder Gespräche führe, dann höre ich da keine Antipathie heraus", sagte Löw vor dem Länderspiel am Freitag (20.45 Uhr/ZDF)in Mailand gegen Italien.

Löw hat für die beiden Klassiker in Italien und am kommenden Dienstag (21.00 Uhr/ARD) in London gegen England insgesamt elf Spieler aus München und Dortmund nominiert. Nach den beiden Partien kommt es dann am 23. November in Dortmund zum Gigantentreffen zwischen dem BVB und Triple-Sieger FC Bayern.

Mit Blick auf die WM 2014 in Brasilien sehe er jedoch nichts, "was mir Sorgen machen würde", führte Löw in der SZ weiter aus: "Ich wüsste auch nicht, warum Marco Reus, Ilkay Gündogan und Marcel Schmelzer mit jemandem ein Problem haben sollten." Der 53-Jährige räumte allerdings ein, dass es zunächst "nicht ganz reibungslos" verlaufen sei, den Dortmunder Block zu integrieren. "Aber es war nie so, dass die Bayern gesagt hätten: Wir lehnen die ab!", unterstrich Löw.

Kapitän Philipp Lahm und sein Vize Bastian Schweinsteiger seien zum Beispiel sogar "starke Befürworter" von Marco Reus gewesen: "Weil sie schnell gemerkt haben: Der hat außergewöhnliche Fähigkeiten, der bringt uns weiter." Überhaupt wüssten Bayern und Dortmunder, so der Bundestrainer, "dass Eitelkeiten der Sache nicht dienen. Diese beiden Vereine werden sicher auch künftig das Gerüst der Nationalelf bilden".

"Kaiser" Franz Beckenbauer hatte jedoch bereits gemutmaßt, dass der deutsche Clasico zumindest die beiden Länderspiele in Italien und England beeinflussen könnte. Die Profis von Bayern und Dortmund würden zwar motiviert sein, "aber sie werden sich noch mehr um dieses Spiel Bayern gegen Dortmund kümmern als um die Länderspiele". - sid

Quelle: wa.de

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