Andriy Yarmolenko: BVB-Fans träumen vom großen Transfercoup

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Dortmund - Wer ist eigentlich dieser Andriy Yarmolenko? Der ukrainische Nationalspieler elektrisiert die BVB-Fans im Internet - und jede noch so vage Meldung über einen möglichen Transfer nach Dortmund wird dankend aufgenommen und diskutiert.

Die Borussen-Fans träumen vom großen Coup im Winterschlussverkauf. Immer mal wieder war in den vergangenen Transferperioden der Name Andriy Yarmolenko gefallen. So richtig kennt man den 26-jährigen Außenstürmer in Deutschland nicht. Aber Kiew ist weit weg, der Name klingt nach großer Fußballwelt und schon hat man ein reichlich verklärtes Bild.

Fest steht: Yarmolenko ist Linksfuß, kann auf beiden offensiven Außenpositionen spielen und kickt seit 2007 für Dynamo Kiew. Beim ukrainischen Rekordmeister gehört er ebenso wie in der Nationalmannschaft zu den populärsten Spielern. Schießt viele Tore und legt ebenso viele Treffer vor. In dieser Saison kommt er bereits auf 13 Scorerpunkte in der Liga. Ins Anforderungsprofil des BVB würde er perfekt passen: Flexibel in der Offensive einsetzbar, im besten Fußballeralter und definitiv ein Kicker, der das Niveau in Dortmund erhöhen würde - so beschrieb BVB-Chef Hans-Joachim Watzke potenzielle Neuzugänge. Zudem warf die "SportBild" seinen Namen als möglichen Neueinkauf ins Rennen.

Aber: Yarmolenkos Marktwert ist momentan auf dem Zenit. Erst im Vorjahr verlängerte er in Kiew seinen Vertrag bis 2020. Auf 25 Millionen Euro schätzt ihn Transfermarkt.de. Sollte Yarmolenko wirklich auf ihrem Zettel stehen, müssten die Borussen ganz tief in die Tasche greifen - es wäre ein Vorgriff auf die Sommertransferperiode. Außerdem bieten wie bei jedem europäischen Topspieler die englischen Klubs mit. Und dort spielen selbst bei den Mittelklassevereinen horrende Ablösesummen keine Rolle.

Auffällig ist: Die BVB-Fans in Foren und in sozialen Netzwerken sind vom Namen Yarmolenko elektrisiert wie zuletzt bei der Rückkehr von Shinji Kagawa. Dass Sportdirektor Michael Zorc nicht beim Trainingslager zu sehen war, beflügelt zudem die Fantasie. Wo steckt der Dortmunder Chefeinkäufer? Auf Twitter machen viele Schreiber die Gerüchte zu einem Running Gag. Spätestens, wenn am 1. Februar das Transferfenster schließt, wissen wir, ob es nur ein Wunschtraum der BVB-Fans bleibt.

Quelle: wa.de

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