Bei einem Wechsel des Griechen

Diallo oder Uduokhai - BVB fahndet nach Sokratis-Nachfolger

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Steht wohl auf dem Einkaufszettel des BVB: Felix Uduokhai vom VfL Wolfsburg.

Sokratis steht beim BVB vor dem Absprung - deshalb sprießen die Namen möglicher Nachfolger ins Korn. Wir haben zwei unter die Lupe genommen.

Dortmund - Noch steht Sokratis bis zum 30.6.2019 bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Doch im Fußball sind Arbeitspapiere mittlerweile mehr eine Verhandlungsgrundlage mit Blick auf die Höhe der Ablösesumme als ein Versprechen für die Zukunft.

Da Sokratis das letzte Angebot zur Ausweitung seines Arbeitspapiers ausgeschlagen haben soll, steht ein Verkauf im Raum. Gut für den BVB: Gleich mehrere Vereine aus der zahlungskräftigen englischen Liga sollen die Fühler nach dem Griechen ausgestreckt haben.

Interesse an Sokratis von der Insel

So haben Arsenal und Manchester United wohl verstärktes Interesse an einer Verpflichtung. Eine satte Ablösesumme von 20 Millionen Euro steht im Raum.

Obwohl noch nicht klar ist, ob der Deal über die Bühne gehen wird, halten die Verantwortlichen laut Medienberichten bereits Ausschau nach Ersatz. So sollen Abdou Diallo und Felix Uduokhai ins Visier der Schwarz-Gelben gerückt sein.

Von Monaco zu den Rheinhessen

Diallo kickt seit einem Jahr für den Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz 05, nachdem er im vergangenen Sommer für fünf Millionen Euro vom AS Monaco zu den Rheinhessen gewechselt war.

In Mainz sicherte sich der 22-Jährige schnell einen Stammplatz und zahlte das Vertrauen durch konstante Leistungen zurück. Zweikampfstärke und eine gute Technik zeichnen den Franzosen aus. Der Knackpunkt: Diallos Vertrag in Mainz läuft noch vier Jahre. Es wäre also ein äußerst kostspieliger Einkauf.

Duo mit langen Verträgen

Nicht viel günstiger würde wohl das weitere Objekt der Begierde sein. Denn auch Uduokhai, zwei Jahre jünger als Diallo, hat einen Vertrag bis zum Sommer 2022. Sein aktueller Verein, der VfL Wolfsburg, dürfte nicht gewillt sein, den vor Jahresfrist vom Regionalligisten TSV 1860 München verpflichteten Innenverteidiger bereits wieder zu verkaufen.

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler kam bereits in 19 Ligapartien zum Einsatz - und das, obwohl den 1,92 Meter Hünen eine Knieverletzung einige Spiele außer Gefecht setzte. Trotz seiner Größe ist Uduokhai zügig unterwegs, verfügt außerdem über ein sauberes Passspiel.

Linksfuß gesucht

Es gibt also mehrere Optionen, einen möglichen Abgang von Sokratis aufzufangen und gleichzeitig die Mannschaft zu verjüngen. Auffällig: Sowohl bei Diallo wie auch bei Uduokhai ist der linke Fuß der stärkere, offensichtlich sucht der zukünftige Dortmunder Trainer Lucien Favre ein Pendant zu den Rechtsfüßen Manuel Akanji und Ömer Toprak.

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Quelle: wa.de

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