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Zahl rechtsextremer Gewalttaten deutlich gesunken - aber Entwarnung gibt es nicht

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Die rechtsextreme Gewalt in Deutschland hat zuletzt deutlich abgenommen. Trotzdem wird vor einer anhaltend hohen Gefährdung gewarnt - denn Rechtsradikale sind immer besser vernetzt.

Die Zahl rechtsextremer Gewalttaten ist einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Die registrierten Delikte zu Körperverletzungen seien im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30 Prozent zurückgegangen, die Zahl der mutmaßlich von Rechtsextremisten begangenen Brandstiftungen um mehr als 60 Prozent, berichteten die Zeitungen der "Funke Mediengruppe" am Freitag unter Berufung auf das Bundesamt für Verfassungsschutz.

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Die Gewalttaten gegen Flüchtlingsunterkünfte sanken demnach um mehr als 70 Prozent. Als einen möglichen Grund für den Rückgang der Gewalttaten durch die rechtsextremistische Szene sieht der Verfassungsschutz dem Bericht zufolge "auch die konsequente Verurteilungspraxis vieler Gerichte bei entsprechenden Gewalttaten mit teils hohen Haftstrafen für die Täter".

Dennoch warnt der Verfassungsschutz laut dem Bericht vor einem "anhaltend hohen Gefährdungspotenzial" durch die rechtsextreme Szene. Die Vernetzung und Kooperation der Rechtsextremisten in Europa habe sich "in der jüngeren Vergangenheit intensiviert". Zu Rechtsrock-Konzerten in Deutschland seien Neonazis aus Italien, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Ungarn und Slowakei gekommen. Deutsche Rechtsradikale hätten an Neonazi-Aufmärschen in Athen, Budapest und Sofia teilgenommen.

afp

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