Wulff: Auslandseinsätze sind notwendig

Flensburg - Piraten jagen, Waffenlieferungen abfangen oder Frieden sichern. Bundespräsident Christian Wulff hält die Auslandseinsätze der Bundeswehr für notwendig.

Bei der feierlichen Vereidigung von 250 Marine- Offiziersanwärtern hat Bundespräsident Christian Wulff die Notwendigkeit von Auslandseinsätzen der Bundeswehr betont. Die Soldaten müssten die Verantwortung in Einsätzen übernehmen, wie sie die Marine heute vor der Küste des Libanon und bei der Sicherung gegen Piraten durchführe, sagte Wulff am Freitag in Flensburg in der vor der 100 Jahren gegründeten Marineschule Mürwik.

Gedeckt seien diese Einsätze durch das Völkerrecht und die Beschlüsse des Bundestages. Indirekt ging das Staatsoberhaupt auch auf die Debatte über die Ausrüstung der Bundeswehr ein. Die Streitkräfte müssten sich darauf verlassen können, künftig das zu erhalten, was sie zur Erfüllung ihrer Aufträge benötigten, sagte Wulff, der erstmals seit seinem Amtsantritt als Bundespräsident Gast einer Soldaten-Vereidigung war.

Am Jahrestag des Mauerbaus und 20 Jahre nach der Wiedervereinigung lobte Wulff die Bundeswehr als Vorbild für Integration und Armee der Einheit. Wulff bezeichnete die Bundeswehr als ein Beispiel für die Reformfähigkeit und die Verantwortungsbereitschaft Deutschlands. Nach der Vereidigung stand ein Besuch des Bundespräsidenten auf dem direkt vor der Marineschule liegenden Schulschiff “Gorch Fock“ auf dem Programm.

Rubriklistenbild: © dpa

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