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Wann kommt das 49-Euro-Ticket? Start offenbar noch später

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Von: Sven Schneider

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Wann kommt das 49-Euro-Ticket? Anders als vom Verkehrsminister geplant, kommt das Deutschlandticket wohl wesentlich später. Mittlerweile ist von Mai 2023 die Rede.

Update vom 29. November, 10.08 Uhr: Nach Ansicht der Branche wird sich das 49-Euro-Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) für ganz Deutschland wohl weiter verspäten. „Der Zeitpunkt des Beginns wird der 1. Mai sein“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Oliver Wolff, nun der Frankfurter Allgemeinen . Viel früher sei es nicht möglich.

Wann kommt das 49-Euro-Ticket? Start offenbar noch später

Der Grund ist simpel: Es gebe noch viel zu tun, bis alles administrativ geregelt sei. Als Beispiel nannte er den Prozess der Tarifgenehmigung. Dazu müssten die Tarifsysteme der Verkehrsverbünde umgestellt werden. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) dringt unterdessen darauf, das Ticket trotz Bedenken rasch einzuführen.

Das Deutschlandticket ist Thema bei der digitalen Verkehrsministerkonferenz am Dienstag, 29. November. Wissing hatte als Ziel für die Einführung der neuen Fahrkarte für 49 Euro im Monat Anfang 2023 genannt. Sie soll Nachfolger des 9-Euro-Tickets werden, das im Sommer millionenfach verkauft wurde.

In vielen Städten würden Pendler mit dem Deutschlandticket einiges an Geld sparen. Doch es gibt sogar Städte, in denen die „normale“ Monatskarte günstiger ist als das 49-Euro-Ticket.

Kommt das 49-Euro-Ticket doch erst später? Start wohl verschoben 

[Erstmeldung vom 22. November] Hamm - Das 49-Euro Ticket kommt, so viel ist sicher. Lange würde über das „Was“ und das „Wie“ diskutiert. Und auch das „Wann“ stand im Raum - und steht es offenbar immer noch. Mittlerweile sind mit Verzögerung des Starts des sogenannten „Deutschlandtickets“ zu rechnen. Der 1. Januar 2023 scheint beinahe ausgeschlossen. Die Zeit wird knapp.

In der letzten November-Woche treffen sich die Verkehrsminister der Länder zu einer Sonderkonferenz. Dann soll erneut über das bundesweit geltende 49-Euro-Ticket diskutiert werden. Nach Informationen der Rheinischen Post werde auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) als Gast teilnehmen. Schon im Oktober hatten sich die Verkehrsminister auf den Nachfolger des 9-Euro-Tickets geeinigt. Finalisiert sind die Pläne und dessen Umsetzung aber noch lange nicht.

49-Euro-Ticket erst Monate später: Verkehrsminister verschieben Start

Demnach sei aus Kreisen der Verkehrsverbände zu hören, dass sich der Start des 49-Euro-Tickets gar auf den 1. April 2023 verzögern könnte, nachdem zuvor der 1. März 2023 als Termin genannt wurde. Ungeklärt seien vor allem noch die Finanzierung des 49-Euro-Tickets sowie organisatorische und rechtliche Fragen.

49-Euro-Ticket wohl erst im April 2023: Start des Deutschlandtickets verschiebt sich

„Es muss mehr Geld zugeschossen werden. Das ist völlig klar. Einen Start zum 1. April halte ich daher für sicherer. Der 1. März ist eher unwahrscheinlich“, wird Pro-Bahn-Ehrenvorsitzender Karl-Peter Naumann von der Rheinischen Post zitiert.

Für Bahnfahrer würde das 49-Euro-Ticket vieles einfacher machen. Sie werden sich keine Gedanken um Verbundgrenzen und unterschiedliche Tarife machen müssen. Auch fällt der Gang zum Ticketautomaten sowie die Entwertung weg. Das Fahren mit der Bahn und dem Bus ist möglich. Allerdings stellte sich der NRW-Verbund VRR zunächst quer und drohte gar mit einem Boykott des 49-Euro-Tickets.

Das 49-Euro-Ticket soll zum Einführungsbeginn monatlich kündbar sein. Ab dem zweiten Jahr könnten die Kosten aber ansteigen, um einen Inflationsausgleich zu leisten.

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