Verfassungsschutz: Weiter hohe Anschlagsgefahr

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Nach Ansicht des Bundesamtes für Verfassungsschutz besteht für Deutschland nach wie vor eine sehr große Anschlagsgefahr.

Frankfurt/Main - Die Terroranschlagsgefahr für Deutschland bleibt nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz sehr hoch.

“Daran hat sich nichts geändert und wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern“, sagte Behördenpräsident Heinz Fromm im SWR laut Vorabmeldung vom Freitag. Man habe es mit Leuten zu tun, die entschlossen seien, auch in Deutschland den gewalttätigen Dschihad zu führen.

Islamisten schlachteten die tödlichen Angriffe auf Bundeswehrsoldaten in Afghanistan propagandistisch aus. Man begrüße die Anschläge “als einen Schritt, die Bundeswehr aus Afghanistan zu vertreiben und zu besiegen“, wurde Fromm zitiert.

Im Visier des Verfassungsschutzes steht nach seinen Worten auch die Gruppe “Deutsche Taliban Mujaheddin“, die kürzlich ein Video ins Internet gestellt hatte. Außer dem deutschen Konvertiten Eric Breininger seien die Mitglieder noch nicht identifiziert. Die starke Präsenz von Al Kaida im Jemen bedeute, dass auch von dort eine Radikalisierungsgefahr mit Einflussnahme in Deutschland bestehe. Das Interview sollte am Samstagabend ausgestrahlt werden.

dapd

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