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Wahlunterlagen an tote Katze verschickt - Besitzerin nennt Details

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Von: Alicia Greil

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In der US-Metropole Atlanta wurde ein Wähler-Anmeldebogen an eine Katze verschickt. „Cody Tims“ kann jedoch aus mehreren Gründen nicht an der US-Wahl teilnehmen. (Symbolbild)
In der US-Metropole Atlanta wurde ein Wähler-Anmeldebogen an eine Katze verschickt. „Cody Tims“ kann jedoch aus mehreren Gründen nicht an der US-Wahl teilnehmen. (Symbolbild) © dpa / Julian Stratenschulte

In Atlanta kam es zu einer kuriosen Postzustellung: Katze „Cody Tims“ erhielt einen Wähler-Anmeldebogen für die bevorstehende Präsidentschaftswahl. Besonders schräg: Das Tier ist vor zwölf Jahren gestorben.

Atlanta - Jede Stimme zählt - auch bei der US-Präsidentschaftswahl im kommenden November*. Doch ein Wähler-Anmeldebogen, der vermutlich von einer politisch engagierten Gruppe in Atlanta verschickt wurde, war dann doch zu viel des Guten: Der Bogen war adressiert an „Cody Tims“, eine Katze, die vor zwölf Jahren in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia verstorben ist. 

Die ehemalige Besitzerin Carol Tims staunte nicht schlecht, als sie den Anmeldebogen für ihr früheres Haustier im Briefkasten fand. 

Atlanta: Tote Katze erhält Wahlunterlagen - Behörde versucht Vorfall zu erklären

Dem Sender WAGA-TV sagte Carol Tims, dass sie der Brief amüsiert habe. Wenn mittlerweile schon versucht werde, Katzen anzumelden, „bin ich mir nicht sicher, ob sie (auch) versuchen, Hunde, Mäuse und Schlangen zu registrieren“, überlegte sie. 

Das Staatsministerium von Georgia versuchte sich bereits an einer Erklärung des Vorfalls: Im Jahr der Präsidentschaftswahlen gibt es in den Vereinigten Staaten üblicherweise viele Initiativen, um Wahlberechtigte für die Abstimmung zu gewinnen. Vermutlich sei eine solche Gruppe auch verantwortlich für das Schreiben an die Katze, teilte das Ministerium mit. Die Behörde betonte außerdem, dass sie selbst den Anmeldebogen nicht an die Katze verschickt hätten. 

Atlanta: „Cody Tims“ darf nicht wählen, doch er wäre laut seiner Besitzerin eine „DemoCat“

Und selbst wenn das Tier nicht bereits verstorben wäre, hätte es mit der Anmeldung zur US-Wahl im kommenden November nicht geklappt. „Cody Tims“ hätte nicht abstimmen dürfen, denn er hat keinen Ausweis besessen. Für wen die Katze ihr Kreuzchen gesetzt hätte, glaubt seine frühere Besitzerin dennoch zu wissen: „Cody Tims“ sei eine „DemoCat“ gewesen, erklärte sie und ordnete ihr verstorbenes Haustier damit dem Lager der Demokraten zu. 

Übrigens: Abstimmen können US-Bürger bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl für den demokratischen Kandidaten Joe Biden oder den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump*. Eine Umfrage zeigt eine deutliche Tendenz, wie die Wahl im November ausgehen wird. 

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