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Putins Bluthund Kadyrow will Westen „in Stücke sprengen“

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Von: Nail Akkoyun

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In Russland droht Putins Bluthund Ramsan Kadyrow dem Westen mit Krieg. Einer seiner Schergen preist im Staatsfernsehen „den Höchsten“, Wladimir Putin.

Grosny – Ramsan Kadyrow, enger Vertrauter von Wladimir Putin und Präsident der russischen Teilrepublik Tschetschenien, hat wieder einmal dem Westen gedroht. Er warte nur noch auf den Befehl, westliche Länder „in Stücke zu sprengen“, behauptete Kadyrow in einem Post auf Telegram. Zudem kündigte er ein neues tschetschenisches Regiment namens „Nord-Achmat“ an – benannt nach seinem Vater Achmat, der die Teilrepublik bis zu seiner Ermordung im Jahr 2004 anführte.

In seinem Post schrieb Putins „Bluthund“, Russland sei das einzige Land der Welt, das sich „gegen die höllische Abscheulichkeit ausspricht, die der Westen verbreitet“. Er sei dankbar, dass der russische Präsident „die richtige Entscheidung getroffen hat“, Kadyrow und seine Männer am „heiligen Kampf gegen den Satanismus teilzunehmen“. Während Russland seit Monaten Schwierigkeiten damit hat, große Teil der Ukraine einzunehmen beziehungsweise diese zu halten, behauptet Kadyrow, dass man „Kiew und die Nato-Länder mit Leichtigkeit einnehmen“ könnte. Der Westen habe „noch nicht verstanden, wie stark wir sind“.

Kadyrow-Scherge will im Ukraine-Krieg gegen „satanische Werte“ kämpfen

Der tschetschenische Machthaber fällt bereits seit geraumer Zeit mit aggressiver Propaganda auf. Kadyrows Rhetorik ist fest in den Köpfen seiner Gefolgsleute verankert – wie ein grotesker Auftritt im russischen Staatsfernsehen zeigt: In einer wirren Ansprache bezeichnete Apti Alaudinow, Kommandant der tschetschenischen Truppen, europäische Werte als „satanische Werte“

Der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow steht im Ukraine-Krieg hinter Wladimir Putin und fällt immer wieder durch aggressive Propaganda auf. (Archivfoto)
Der tschetschenische Machthaber Ramsan Kadyrow steht im Ukraine-Krieg hinter Wladimir Putin und fällt immer wieder durch aggressive Propaganda auf. (Archivfoto) © Yelena Afonina/Imago

Kadyrow selbst hat immer wieder öffentlich die Bereitschaft Tschetscheniens zu einer groß angelegten Militärmobilisierung gegen die Ukraine und andere westliche Länder bekundet. So veröffentlichte er anfang Juli einen Telegram-Beitrag, in dem er darum bat, sich dem Krieg in der Ukraine anzuschließen, um „mit unseren Blutfeinden abzurechnen“.

Ukraine-Krieg: Russland droht Westen mit „Vergeltungsschlägen“

In Russland wird den westlichen Ländern, insbesondere den Nato-Mitgliedern, wiederholt gedroht, sollte man sich weiter in den Krieg in der Ukraine einmischen. So hatte Putin kurz nach Kriegsausbruch vor „Vergeltungsschlägen“ gegen Länder gewarnt, die „eine strategische Bedrohung“ in den Augen Moskaus darstellen.

Expertinnen und Experten erklärten dem US-Nachrichtenmagazin Newsweek schon Anfang Mai, dass die Nato bereits eine Grenze überschritten hätte, die nach der Ansicht Putins eine militärische Eskalation rechtfertigen würde. (nak)

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