Russland beschuldigt Ukraine

Ukraine: Einsatz von verbotenen Phosphorbomben?

Moskau - Wurden bei Militäreinsätzen in der Ostukraine Phosphorbomben eingesetzt? Das zumindest wirft Russland der Ukraine vor und stützt sich auf Untersuchungen.

Russland hat der ukrainischen Führung erneut den Einsatz von Phosphorbomben gegen Zivilisten im umkämpften Osten des Landes vorgeworfen. „Eine Bodenprobe hat ergeben, dass die Armee in der Nähe von Slawjansk die verbotenen Brandgeschosse verwendet hat“, sagte der Sprecher der russischen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge in Moskau.

Der Einsatz sei ein klarer Verstoß gegen das Genfer Abkommen und ein „Kriegsverbrechen“. Die russischen Behörden bezogen sich auch auf Berichte ukrainischer Flüchtlinge. Die prowestliche Führung in Kiew hatte die Vorwürfe wiederholt als „Verleumdung“ zurückgewiesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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