Hintergründe unklar

Tote bei Anschlag und Hubschrauberabsturz in Afghanistan

Nach einen Selbstmordanschlag in Kabul untersuchen Sicherheitskräfte den Tatort. Foto: Massoud Hossaini/AP
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Nach einen Selbstmordanschlag in Kabul untersuchen Sicherheitskräfte den Tatort. Foto: Massoud Hossaini/AP

Bei einem Selbstmordanschlag und einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan kommen mehrere Menschen ums Leben. Die Hintergründe sind zum Teil noch nicht klar.

Kabul (dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag und einem Hubschrauberabsturz in Afghanistan sind am Mittwoch insgesamt mindestens 24 Menschen getötet worden.

Bei dem Absturz in der westlichen Provinz Farah kamen nach Behördenangaben mindestens 18 Menschen ums Leben, an Bord waren auch mehrere Politiker. Mindestens sechs Menschen kamen bei einer Explosion in der Hauptstadt Kabul um.

Den Angaben zufolge waren zwei Hubschrauber der afghanischen Armee von der Provinzhauptstadt Farah in Richtung der Stadt Herat unterwegs gewesen. Einer der Hubschrauber flog im Bezirk Anar Dara gegen einen Berg. Kein Insasse habe überlebt. Die afghanische Nachrichtenagentur ToloNews berichtete unter Berufung auf einen Militärvertreter von 20 Toten.

Der Chef des Provinzrats von Farah, mehrere seiner Mitarbeiter sowie drei Kinder einer Mitarbeiterin seien bei dem Hubschrauberabsturz getötet worden, teilten die lokalen Behörden mit. Ursache des Absturzes sei ein technisches Versagen gewesen. Im vergangenen Monat waren durch einen Hubschrauberabsturz fünf Angehörige der afghanischen Armee umgekommen.

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Die Explosion in Kabul ereignete sich am frühen Morgen am Eingang eines Gefängnisses im östlichen Stadtteil Pul-e Charkhi, wie ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur sagte. Es habe auch mehrere Verwundete gegeben. Der Attentäter sei zu Fuß gekommen. Zuvor war von mindestens sieben Toten die Rede gewesen.

Die Agentur ToloNews meldete, die Explosion habe ein Fahrzeug mit Gefängnispersonal getroffen, die meisten der Opfer seien Frauen. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. In dem Gefängnis sitzen Terroristen, darunter auch Taliban.

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