Steuer für Kernbrennstoff soll steigen

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Wartungsarbeiten an einem Brennelement im Atomkraftwerk Gundremmingen (Archivbild).

Berlin - Angesichts befürchteter Ausfälle bei der Kernbrennstoffsteuer nach der Atomwende der Regierung erwägt das Bundesfinanzministerium nun angeblich höhere Sätze.

Dies meldete der “Spiegel“ am Samstag vorab. Experten von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) prüften derzeit, ob Lücken im Haushalt nach Abschaltung von Reaktoren zumindest teilweise durch eine Erhöhung der Steuer ausgeglichen werden könnten.

Die Bundesregierung hatte die Steuer - zusammen mit der Laufzeitverlängerung um durchschnittlich zwölf Jahre - Ende 2010 beschlossen. Die vier großen Energieunternehmen hatten durchgesetzt, dass die Regierung statt der ursprünglich angepeilten 220 Euro pro Gramm Kernbrennstoff nur noch 145 Euro ansetzte.

dapd

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