Spritpreise: Köhler erntet Kritik

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Bundespräsident Horst Köhler

Berlin - Bundespräsident Horst Köhler erntet Kritik für seinen Benzin-Vorstoß. Verkehrsminister Peter Ramsauer widerspricht der Argumentation des Bundespräsidenten für höhere Preise.

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Köhler will höhere Benzinpreise

Der CSU-Politiker sagte der “Bild“-Zeitung: “Die Öko- beziehungsweise Spritsteuer im Benzinpreis hat bis heute keinerlei Lenkungswirkung entfaltet. Gefahren wird wie eh und je.“ Bundespräsident Horst Köhler hatte im “Focus“ erklärt: “Auch auf die Gefahr hin, mich jetzt mit vielen anzulegen: Wir sollten zum Beispiel darüber nachdenken, ob der Preis von Benzin nicht tendenziell höher als tendenziell niedriger sein sollte.“

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

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Der Preis sei das stärkste Signal, damit Menschen ihr Verhalten änderten. Der Auto-Club Europa (ACE) kritisierte Köhlers Vorstoß. Der Sprecher Rainer Hillgärtner sagte der “Bild“: “Die Bemerkung könnte missverstanden werden und den Ölmultis als willkommene Rechtfertigung dienen, weiter Preiswucher zu betreiben.“ Der Wirtschaftsexperte Rudolf Hickel von der Bremer Universität sagte dem Blatt: “Öl wird ohnehin immer teurer, deshalb ist der Vorschlag Gift für die Konjunktur, schwächt die Autobranche und ist ein Schlag ins Gesicht für Millionen Pendler. Ökologische Vernunft kann nicht über den Benzinpreis herbeigesteuert werden.“

dapd

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