Sorge um Wolfgang Schäuble

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Wolfgang Schäuble will sich über die Ostertage schonen.

Berlin - Nach einem erneuten Krankenhausaufenthalt von Wolfgang Schäuble gibt es in der Koalition Sorgen um die Gesundheit des 67-jährigen Bundesfinanzministers.

Der CDU-Politiker musste in dieser Woche wieder zur Behandlung in eine Klinik. Grund ist eine Wunde, die nach einer Operation schlecht verheilt. Schäuble sitzt seit einem Attentat im Oktober 1990 im Rollstuhl.

Der Minister betonte, er werde sich über Ostern schonen. “Ich bin einsatzfähig. Ich mache meine Arbeit auch vom Bett aus“, sagte Schäuble am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Er fügte ironisch hinzu: “Die Nachrichten über mein Ableben sind verfrüht.“

Wegen der schlecht verheilenden Wunde musste Schäuble bereits im März längere Zeit im Krankenhaus bleiben. Er verließ die Klinik dann Mitte März gegen den Rat seiner Ärzte früher, um an den Verhandlungen der Euro-Finanzminister über Griechenland-Hilfen teilzunehmen. Außerdem wollte er die Schlussberatungen des Bundestages über den Haushalt 2010 nicht verpassen.

Bei dem querschnittsgelähmten Politiker wurde vor einigen Wochen ein 17 Jahre altes Implantat ersetzt. Schäuble hatte während des Klinikaufenthaltes das Ministerium von dort aus geleitet. Bei dem Attentat vor fast zwei Jahrzehnten hatte ein geistig verwirrter Mann im badischen Oppenau auf Schäuble geschossen.

dpa

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