Seehofer verlangt Verlässlichkeit - CSU vorbildlich

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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) fordert die Regierungspartner zu mehr Verlässlichkeit auf.

München - Angesichts der monatelangen Querelen bei Schwarz-Gelb und des Koalitionsdebakels bei der Bundespräsidentenwahl hat der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer die Partner zu mehr Verlässlichkeit aufgefordert.

“Einmal getroffene Entscheidungen müssen eingehalten werden“, sagte der bayerische Ministerpräsident der “Bild am Sonntag“. “Gemeinsam getroffene Entscheidungen müssen gemeinsam vertreten werden.“

Seine eigene Partei schloss Seehofer von der Kritik ausdrücklich aus: “Die CSU verhält sich hier vorbildlich, auch wenn uns manche für Störenfriede halten. Das sind wir nicht. Wir haben sehr stabilisierend gewirkt.“ Die Christsozialen seien “hoch motiviert und haben ein Höchstmaß an Lebenswillen für diese Koalition“. In Bayern funktioniere das schwarz-gelbe Bündnis besser als im Bund. Die Koalition mit der FDP in Bayern unter seiner Führung “läuft reibungslos, vertrauensvoll und in der Sache hochergiebig“, sagte Seehofer. “Wir haben Vertrauen zueinander, nicht weil nichts geschieht, sondern weil wir viel gemeinsam auf den Weg bringen.“

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dpa

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