Schriftführer von Pauli-Partei in Bayern tritt ab

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Nach dem Zulassungsdebakel der Pauli-Partei in Bayern ist der Schriftführer zurückgetreten.

München - Nach dem Zulassungsdebakel von Gabriele Paulis Freier Union in Bayern ist der Schriftführer des Landesverbandes, Heimo Grebenstein, von seinem Amt zurückgetreten.

Damit übernehme er die politische und persönliche Verantwortung für den Formfehler einer fehlenden Unterschrift bei der Einreichung der bayerischen Wahlliste, teilte Pauli am Montag in Nürnberg mit. Wegen der Panne kann die Partei nicht mit einer bayerischen Landesliste bei der Bundestagswahl antreten. Grebenstein habe den Formfehler erst eineinhalb Stunden vor dem Ende der Abgabefrist bemerkt; zu diesem Zeitpunkt habe keine Chance mehr bestanden, den Mangel zu beheben, heißt es in einer Mitteilung der früheren CSU-Rebellin und Fürther Landrätin.

Gabriele Pauli: Ihre Stationen

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Im übrigen begrüße Pauli den “Klärungsprozess“ in den Reihen der Freien Union, heißt es weiter. Ihr komme es nicht auf schnelle Ergebnisse bei Wahlen oder die Verteilung von Positionen an. Vielmehr gehe es darum, mit denen weiter zu gehen, die aus ehrlichen Motiven den Bürgern dienen wollten. “Jetzt trennen sich die diejenigen, die zu uns gekommen sind, weil sie schnell mal eine Position wollten, von denen, die aus ganzem Herzen dabei sind“, betonte Pauli.

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Pauli-Partei verpasst Zulassung zur Bundestagswahl

Am vergangenen Freitag hatten 14 von 16 Landeswahlausschüssen die Teilnahme der Freien Union an der bevorstehenden Bundestagswahl am 27. September abgelehnt, weil nicht genügend Unterschriften zusammengekommen waren. In Schleswig-Holstein und Sachsen hatte die Partei keine Landesliste zustande gebracht. In ihrem Stammland Bayern verschuldete die Partei selbst das Aus, da auf den Unterlagen zur Aufstellung der Kandidaten Paulis Unterschrift fehlte.

dpa

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