Schavan sieht NPD-Verbotsantrag skeptisch

+
Annette Schavan muss sich derzeit auch wegen den Plagiatsvorwürfen zu ihrer Doktorarbeit rechtfertigen.

Berlin - Bundesbildungsministerin Annette Schavan sieht einen Verbotsantrag der Bundesregierung gegen die rechtsextreme NPD skeptisch. Stattdessen befürwortet sie eine politische Auseinandersetzung.

„Für mich hat die politische Auseinandersetzung immer den Vorrang. Das gilt besonders, wenn der Verbotsantrag von Zweifeln begleitet wird“, sagte die CDU-Politikerin der Zeitung „Die Welt“ (Donnerstag). Schavan erinnerte an den vorübergehenden Einzug der Republikaner in den Landtag von Baden-Württemberg. „Unser erstes Ziel war die politische Auseinandersetzung, und die hat rasch dazu geführt, dass die Republikaner nicht mehr gewählt wurden“, sagte die frühere baden-württembergische Kultusministerin.

Bildungsministerin unter Plagiats-Verdacht: Annette Schavan

Annette Schavan: Bildungsministerin verliert ihren Doktortitel

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare