Schäuble verzichtet  auf Reise in USA

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Verzeichetet aus gesundheitlichen Gründen auf eine Reise zu einer G20-Konferenz der Finanzminister in den USA: Wolfgang Schäuble (CDU).

Berlin - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble reist nicht zu den am Donnerstag beginnenden Finanzministertreffen der G7/G20-Staaten und der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds nach Washington.

Er werde sich den langen Flug auf ärztliches Anraten hin nicht zumuten, wie sein Sprecher Michael Offer am Mittwoch in Berlin erklärte. Eine solche Reise könne den Wundheilungsprozess erneut gefährden. Der Minister werde jedoch wie gewohnt im Ministerium arbeiten und seine Termine wahrnehmen, sagte Offer. Unter anderem werde der CDU-Politiker am Donnerstag bei der Regierungserklärung von Kanzlerin Angela Merkel zu Afghanistan dabei sein. In Washington werde Schäuble von Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen vertreten.

Schäuble musste vor gut einer Woche wegen Problemen bei der Wundheilung wieder ins Krankenhaus. Der 67-Jährige hatte sich Mitte Februar routinemäßig ein neues Implantat einsetzen lassen, das bei Querschnittgelähmten die Verdauungsfunktion steuert. Anschließend hatte er auf eigene Verantwortung das Krankenhaus verlassen, um an einem EU-Finanzministertreffen in Brüssel teilzunehmen. Während dieser Zeit brach die Wunde erneut auf. Schäuble sitzt seit einem Attentat im Jahr 1990 im Rollstuhl.

DAPD

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