Schäuble für Stärkung des Euro-Rettungsschirmes

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Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich nun für eine Stärkung des Euro-Rettungsschirmes ausgesprochen.

Berlin - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich nun für eine Stärkung des Euro-Rettungsschirmes ausgesprochen. Seine geplanten Maßnahmen seien aber keine Erweiterung.

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“Die 750 Milliarden Euro, die EU und Internationaler Währungsfonds zur Euro-Rettung beschlossen haben, stehen in der Realität nicht zur Verfügung, weil wir unter anderem ein AAA-Rating (für die höchste Kreditwürdigkeit) brauchen“, sagte er der “Welt“. Dies könne an den Märkten zu einer Verunsicherung führen. “Deshalb sage ich: Lasst uns diese 750 Milliarden Euro tatsächlich - also in der Realität - zustande bringen“, sagte er. Dies sei in seinen Augen aber keine Ausweitung des Rettungsschirmes. Nach der erfolgreichen Schuldenaufnahme durch Spanien stieg der Euro am Freitag weiter um rund einen Cent auf über 1,34 Dollar.

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In den Vortagen hatten sich bereits der Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, und EU-Kommissionspräsident José Manual Barroso für eine Ausweitung des Rettungsschirmes ausgesprochen.

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Der Finanzminister hatte sich in den vergangenen Tagen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dem Chef des Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) beraten. Brüderle ist gegen jedwede Ausweitung oder Stärkung des Fonds. Zuvor hatte Schäuble mit Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde gesprochen. Es wird damit gerechnet, dass das Thema auch auf dem EU-Gipfel am 4. Februar in Brüssel eine Rolle spielt.

dapd

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