Arbeitgeber-Boss fordert Reform

Renten-Schock: Arbeitnehmer sollen länger schuften!

BDA-Präsident Rainer Dulger steht vor dem Logo der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände und schaut ernst.
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Plädiert für eine Rentenreform: BDA-Präsident Rainer Dulger.

Der Rentenkasse droht eine massive Lücke. Die Arbeitgeber mahnen deshalb eine Verschiebung des Renteneintrittsalters an. Kritik lassen sie nicht gelten.

Berlin – Die Debatte um die Rente ab 68 gewinnt wieder an Fahrt. Ungeachtet der großen Kritik plädiert die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) weiter auf eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Das Verhältnis zwischen Leistungsempfängern und Einzahlern stimme auf lange Sicht nicht mehr überein, mahnte BDA-Präsident Rainer Dulger in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Deshalb sei die Diskussion um einen späteren Rentenbeginn unausweichlich, sagte er.

Der BDA reagierte damit auch auf eine Reaktion von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Der Unionspolitiker hatte eine Empfehlung seines Wissenschaftlichen Beirates zurückgewiesen, wonach das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre verschoben werden sollte. Zuvor hatte auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) das Gutachten des unabhängigen Expertengremiums als „Horrorszenario“ tituliert. Dennoch dringen die Arbeitgeber auf eine Reform und schlagen vor, in einem ersten Schritt finanzielle Anreize für Arbeitnehmer zu schaffen, die freiwillig länger arbeiten wollen*. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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