Nach Antisemitismus-Skandal beim Echo 2018 

Regulieren wie bei Facebook? Dobrindt legt sich mit Skandal-Rappern an 

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Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, spricht  in Berlin vor dem Konrad-Adenauer-Haus, der CDU-Parteizentrale. 

Mit Unverständnis hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt auf die Vergabe des Echo-Musikpreises an die Rapper Kollegah und Farid Bang reagiert. Er schlägt drastische Konsequenzen vor.

Berlin - Gewaltverherrlichung oder Frauenverachtung habe nichts mit Kunst zu tun, sondern mit Hetze, sagte Dobrindt in Berlin. „Nicht alles, was Mist ist, ist auch Kunst.“

Würden diese Texte in den sozialen Netzwerken geschrieben stehen, würde gegen die Autoren wegen Hetze vorgegangen. Der CSU-Politiker sagte, man müsse darüber nachdenken, ob man solche Überschreitungen in der Kunst ähnlich regulieren sollte wie in den sozialen Netzwerken.

Dobrindt will „Schulhofislamismus mit aller Härte entgegentreten“

Die beiden Rapper wurden für ein als judenfeindlich kritisiertes Album mit dem Echo geehrt. Etliche andere Künstler kündigten danach an, ihre Trophäen zurückzugeben.

Dobrindt beklagte eine neue Art von Antisemitismus in Deutschland durch die Zuwanderung von Muslimen. Man müsse Vorgänge wie dem Verbrennen von israelischen Fahnen oder dem Mobbing von Kindern auf Schulhöfen, dem „Schulhofislamismus mit aller Härte entgegentreten“. Das müsse bis hin zu Schulverweisen gehen, sagte Dobrindt.

dpa

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