Lutz Kiesewetter

Rechtsextreme Sprüche: JU-Chef tritt zurück

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Zurückgetreten: Lutz Kiesewetter, Bezirksvorsitzender der Jungen Union (JU) in Nordwürttemberg.

Stuttgart - Wegen rechtsextremer Äußerungen und Beleidigungen ist der Bezirksvorsitzende der Jungen Union (JU) in Nordwürttemberg, Lutz Kiesewetter (22), zurückgetreten.

Der Sohn des Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (CDU) schrieb am Donnerstag an den Vorstand: „Ich bin über mich selbst erschrocken und mein Verhalten ist mir unendlich peinlich.“ Wer ihn kenne, wisse: Er habe mit rechtsextremem Gedankengut nichts zu tun und verabscheue es, heißt es in der E-Mail, die der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart vorliegt.

Lutz Kiesewetter war erst am Wochenende bei einem JU-Bezirkstag im Amt bestätigt worden. Bei diesem Treffen soll er andere Anwesende beleidigt haben, darunter JU-Landeschef Nikolas Löbel. „Ich habe mich bei den Menschen, die ich an diesem Abend persönlich beleidigt habe, bereits entschuldigt“, heißt es in dem Schreiben Kiesewetters. In einem anonymen Schreiben an die Medien war Kiesewetter zudem vorgeworfen worden, er habe am Abend des JU-Bezirkstages nationalsozialistische Parolen geäußert und rechte Lieder angestimmt.

dpa

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