Fragwürdige Investition

Bundeswehr bestellt 350 Panzer - jetzt kommt raus: Viele Soldaten passen nicht rein

+
Verteidigungsministerin von der Leyen vor einem Puma-Schützenpanzer (Archivbild).

Die Bundeswehr wartet seit Jahren auf die vor langer Zeit bestellten Puma-Schützenpanzer. Jetzt kommt raus: Viele Soldaten sind sowieso zu groß für die Panzer.

Berlin - Die nächste Panne bei der Bundeswehr! Wie die Welt nun berichtet, gibt es ein Problem bei den 350 Puma-Schützenpanzern, die vor 15 Jahren in Auftrag gegeben wurde. 

Soldaten mit einer Körpergröße von über 1,84 Meter passen nicht in den hinteren Kampfraum. Dabei sind mehr als 184 Zentimeter keine ungewöhnliche Größe für junge Soldaten. Im vorderen Teil des Panzers passen nur Soldaten, die maximal 1,91 Meter groß sind. Insgesamt bietet der Panzer Platz für sechs Personen.

So erklärt die Bundeswehr den Planungsfehler

Laut der Welt wird der Planungsfehler dadurch erklärt, dass man vor 15 Jahren die Wachstumsentwicklungen falsch einschätze. Grundlage seien medizinische Statistiken gewesen. 

Nun soll versucht werden, den Innenraum doch noch zu vergrößern. Ob das machbar ist, ist aber unklar. Die Bundeswehr drückt es in einer Presseerklärung so aus: „Ob signifikante, perzentilrelevante Verbesserungen systemverträglich erreicht werden können, ist noch zu klären.“

Die Puma-Schützenpanzer sollten sowieso längst im Einsatz seien. Die geplante Auslieferung im Jahr 2015 wurde verschoben, stattdessen sollen die Kampffahrzeuge erst 2020 einsatzbereit sein. 

Und noch mehr schlimme Nachrichten für die Bundeswehr: Ein Soldat starb in Litauen bei einem Unfall in Litauen

Kommt die Wehrpflicht zurück, womöglich auch für Frauen? Mehrere CDU-Politiker denken laut darüber nach.

mag

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare