1. come-on.de
  2. Politik

Notvorräte: Welche Dinge sollte man zu Hause haben? Eine Liste zeigt es

Erstellt:

Von: Kristina Köller

Kommentare

Corona, Ukraine-Krieg, Umweltkatastrophen: Bundesinnenministerin Nancy Faeser rät, Notvorräte für den Krisenfall anzuschaffen. Dafür gibt es eine Liste.

Hamm - Corona, Klimakrise, Krieg - Menschen sollten für Ausnahmesituationen, in denen Einkaufen unmöglich ist, einige Notvorräte zu Hause haben. Was manche übertreiben und andere als Panikmache abtun, ist im passenden Maß eine Sicherheit. Das sieht offenbar auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser so. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine hat sie Bürgern zur Vorsorge für den Krisenfall geraten.

BundesinnenministerinNancy Faeser (SPD)
Geboren13. Juli 1970 (Alter 51 Jahre), Bad Soden am Taunus

Das Thema Notvorräte ist spätestens seit Corona oder der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 kein ganz neues mehr. Warum also kommt es ausgerechnet jetzt wieder auf den Tisch? Dem Handelsblatt sagte Faeser am Sonntag: „Denken Sie zum Beispiel an Cyberattacken auf kritische Infrastruktur. Wenn tatsächlich mal länger der Strom ausfällt oder das tägliche Leben auf andere Art und Weise eingeschränkt wird, dann ist es auf jeden Fall sinnvoll, einen Notvorrat zu Hause zu haben.“

Notvorräte: Bundesinnenministerin Nancy Faeser rät zu Vorsorge

Faeser verwies in diesem Zusammenhang auch auf eine Liste, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz veröffentlicht hat. Daraus geht hervor, in welchem Rahmen Notvorräte sinnvoll sind, und welche Lebensmittel und Getränke man zu Hause haben sollte. Übertreiben sollte man dennoch nicht, denn Hamstern führt - wie auch schon in der Corona-Krise erlebt - zu Knappheiten, die eigentlich vermeidbar wären. Ein bestimmter Vorrat reicht also völlig aus.

Aus dem Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, den das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe herausgegeben hat, geht hervor, was man für alle Fälle im Hause haben sollte.

Notvorräte zu Hause haben: Was Sie für zehn Tage brauchen

„Ihr Ziel muss es sein, 10 Tage ohne Einkaufen überstehen zu können“, heißt es in dem Ratgeber. Auch ein Beispiel, wie solch ein Grundvorrat mit 2200 kcal pro Tag für eine Person aussehen könnte, wird mitgeliefert. Klar ist allerdings auch, dass jeder individuell seine Ernährung, Vorlieben und etwaige Allergien berücksichtigen sollte. Der grobe Überblick:

Mit Getränken und Essen ist es allerdings nicht getan. Auch andere Dinge sollten für den Krisenfall vorhanden und vorbereitet sein - zum Beispiel: Medikamente, Hygieneartikel, Heiz-, Koch- und Beleuchtungsmöglichkeiten ohne Strom, die wichtigsten Dokumente griffbereit an einem Ort sowie ein Notgepäck für schnelles Verlassen des Hauses im Notfall. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe liefert detailliert Tipps und Hinweise.

In deutschen Supermärkten sei Sonnenblumenöl kaum zu kriegen, bei den Nachbarn gebe es alles „in Hülle und Fülle“. „Warum?“, fragt ein Facebook-Nutzer verwundert. Jedenfalls gibt es seit Wochen Hamsterkäufe und leere Regale in Supermärkten. Doch warum hamstern Menschen eigentlich Nudeln, Mehl, Sonnenblumenöl und Co.?

Auch interessant

Kommentare