Deutsche sorgen sich um Rente

Neue Umfrage bringt der SPD ein überraschendes Ergebnis - AfD verliert

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Andrea Nahles

Eine neue Wahlumfrage zeigt ein ungewohntes Ergebnis. Klar macht die Erhebung auch: Die Deutschen sorgen sich massiv um ihre Rente.

Berlin - Inmitten der Debatte um die Rentenpolitik hat die SPD in einer Umfrage leicht zugelegt. Die Sozialdemokraten gewinnen im Sonntagstrend des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die Bild am Sonntag einen Prozentpunkt hinzu und kommen auf 18 Prozent. Der Koalitionspartner CDU/CSU bleibt unverändert bei 30 Prozent.

Neue Wahlumfrage: Grüne bleiben stabil im Hoch - AfD verliert

Keine Änderungen gibt es auch bei Grünen mit 15 Prozent sowie bei FDP und Linken mit jeweils neun Prozent. Die AfD verliert einen Punkt und landet bei 14 Prozent. Für den Sonntagstrend befragte Emnid zwischen dem 16. und dem 22. August 1891 repräsentativ ausgewählte Personen.

SPD und Union streiten derzeit um die Rentenpolitik: Die Sozialdemokraten werfen dem Koalitionspartner vor, das Rentenpaket von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu blockieren. Die bereits für vergangenen Mittwoch erwartete Kabinettsbefassung verzögert sich wegen der Debatte um eine Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags. Die Union möchte dies mit dem Rentenpaket verknüpfen.

Drastische Zahl: 91 Prozent der 30- bis 49-Jährigen glauben nicht an auskömmliche Rente

Laut einer ebenfalls in der Bild am Sonntag veröffentlichten Emnid-Umfrage sorgt sich eine Mehrheit der Deutschen um ihre künftige Rente. Demnach glauben 60 Prozent der Befragten nicht, dass ihre gesetzliche Rente im Alter ausreichen wird. Nur 29 Prozent erwarten, dass sie mit dem Geld aus der Rentenversicherung auskommen werden.

Besonders weit verbreitet sind die Sorgen bei den 30- bis 49-Jährigen: Von ihnen befürchten laut der Umfrage 91 Prozent eine zu geringe gesetzliche Rente. Zu diesem Thema befragte Emnid am Donnerstag 501 repräsentativ ausgewählte Bürger.

In Bayern wird bereits Mitte Oktober gewählt. Hier lieferten die Demoskopen zuletzt für die CSU wenig zufriedenstellende Ergebnisse.

AFP

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