Moskau: Merkel bei Feiern zum Kriegsende

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Medwedews Einladung an die Kanzlerin: ein Zeichen der Versöhnung.

Moskau - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Sonntag gemeinsam mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew an den Feiern zum 65. Jahrestag des Kriegsendes teilgenommen.

Medwedew würdigte den Beitrag der Alliierten zum Sieg über Deutschland und die Überwindung des NS-Regimes. In einer Parade demonstrierte Russland seine militärische Stärke. Gepanzerte Fahrzeuge rollten über das Kopfsteinpflaster des Roten Platzes, einige von ihnen mit Raketen auf dem Anhänger. Kampfflugzeuge flogen über den Kreml hinweg. Die Bundeskanzlerin verfolgte die Parade von einer Ehrentribüne aus, zusammen mit Medwedew, dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin und dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao.

Die Einladung an die Bundeskanzlerin wird in Regierungskreisen als Zeichen gesehen, “wie wichtig den russischen Gastgebern der Versöhnungsgedanke ist“. Diese Symbolik sei auch der Bundeskanzlerin ein besonderes Anliegen. Merkel traf am Samstagabend in Moskau ein. Am Sonntagmorgen führte sie ein Gespräch mit dem amtierenden polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski.

apn

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