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Ukrainer erobern Cherson zurück – Russen haben wohl „vor Flucht kritische Infrastruktur zerstört“

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Von: Bettina Menzel, Andreas Schmid, Christoph Gschoßmann, Franziska Schwarz

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Russische Truppen ziehen sich aus der südukrainischen Stadt Cherson zurück. Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht von einem „historischen Tag“. Alle Infos im News-Ticker.

Update vom 13. November, 9.56 Uhr: Das russische Militär zieht sich nach und nach aus der Region Cherson zurück. Ein Berater von Wolodymyr Selenskyj ist dennoch besorgt - die Details in unserem neuen News-Ticker zu militärischen Lage im Ukraine-Krieg.

Update vom 12. November, 22.54 Uhr: Nach dem Rückzug russischer Truppen aus Cherson haben ukrainische Sicherheitskräfte mit der Räumung von Minen in der Region begonnen. 2000 Sprengsätze seien bereits entschärft worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag. Er berichtete von massiven Zerstörungen in der Region. „Vor der Flucht aus Cherson haben die Besatzer die ganze kritische Infrastruktur zerstört – Kommunikation, Wasserversorgung, Heizung, Strom.“

Die ukrainischen Truppen haben dem Präsidenten zufolge inzwischen rund 60 Ortschaften in der Region Cherson zurückerobert. Rund 200 Polizisten seien nach Cherson entsandt worden, um Straßensperren zu errichten und „die Verbrechen der russischen Besatzer“ zu dokumentieren, erklärte Polizeichef Igor Klymenko.

Ukrainischer Präsident kündigt Befreiung weiterer Gebiete an

Update vom 12. November, 21.43 Uhr: Nach der Rückeroberung der südukrainischen Gebietshauptstadt Cherson hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Befreiung weiterer derzeit von Russland besetzter Gebiete angekündigt. „Wir vergessen niemanden, wir werden niemanden zurücklassen“, sagte Selenskyj am Samstagabend in seiner täglichen Videoansprache. Auch auf der bereits 2014 von Moskau annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim werde irgendwann wieder die ukrainische Flagge wehen, versprach der Staatschef.

Russland hatte das Gebiet Cherson kurz nach Beginn seines Angriffskriegs Ende Februar weitgehend erobert und im September – ebenso wie die Gebiete Saporischschja, Luhansk und Donezk – völkerrechtswidrig annektiert. Unter dem Druck ukrainischer Gegenoffensiven zog Moskau in den vergangenen Tagen seine Truppen aus allen Teilen Chersons ab, die nordwestlich des Flusses Dnipro liegen – darunter fällt auch die gleichnamige Gebietshauptstadt Cherson.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (Archivbild). © dpa

Russland evakuiert offenbar auch Verwaltung am Ostufer des Flusses Dnepr in Cherson

Update vom 12. November, 19.07 Uhr: Die Ukraine hat große Teile des Gebiets Cherson am Westufer des Dnipro wieder eingenommen und kontrolliert mittlerweile weitestgehend die gleichnamige Stadt. Offenbar evakuiert Russland nun auch die Besatzungsverwaltung aus Kachowka, das am Ostufer des Flusses Dnepr liegt. Das berichtete die Onlinezeitung Medusa am Samstag auf Telegram. Demnach sei die Räumung der Verwaltung aus einer 15-Kilometer-Zone am linken Ufer des Dnepr angeordnet worden, wie der von Russland ernannte Verwaltungsleiter der Region, Pavel Filipchuk, mitgeteilt habe.

Britisches Verteidigungsministerium sieht in Verlust von Cherson Imageschaden für Russland

Update vom 12. November, 10.13 Uhr: Die Rückeroberung der südukrainischen Großstadt Cherson durch ukrainische Truppen bedeutet nach britischer Einschätzung einen erheblichen Imageschaden für Russland. „Der Rückzug ist eine öffentliche Anerkennung der Schwierigkeiten, mit denen die russischen Streitkräfte am Westufer des Flusses Dnipro konfrontiert sind“, kommentierte das Verteidigungsministerium in London am Samstag. Die Ukraine habe große Teile des Gebiets Cherson am Westufer des Dnipro eingenommen und kontrolliere mittlerweile weitestgehend die gleichnamige Stadt, teilte die Behörde unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit.

Das Ministerium bezweifelte, dass Russland Truppen und Material in kürzester Zeit evakuiert hat. Es sei vielmehr wahrscheinlich, dass der Rückzug bereits am 22. Oktober eingeleitet worden sei, als die russische Besatzungsverwaltung die Zivilbevölkerung aufforderte, die Stadt zu verlassen. Vermutlich habe Russland seitdem militärische Ausrüstung sowie Streitkräfte in Zivilkleidung gemeinsam mit den offiziell 80.000 evakuierten Zivilisten aus der Stadt gebracht.

Ukraine befürchtet wohl russische Angriffe während G20-Gipfel

Update vom 12. November, 9 Uhr: Offenbar befürchtet die Ukraine neue russische Angriffe während des G20-Gipfels im indonesischen Bali am 15. und 16. November. Laut der ukrainischen Nachrichtenagentur Unian betonte der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Yuri Ignat, Russland neige dazu, neue Angriffe an symbolischen Daten durchzuführen. Auch der Gipfel in Bali könne in diesem Rahmen gesehen werden.

„Sie mögen es sehr, um solche Tage herum eine Art Provokation zu beginnen“, zitierte Unian den Sprecher der Luftwaffe. Nun würde das russische Militär ihre Kraft für solch einen Angriff bündeln. Allerdings nehme die Produktion auch nur einer Rakete mehr als ein oder zwei Tage in Anspruch, so Ignat.

Ukraine-Krieg: Selenskyj sieht „historischen Tag“ nach Cherson-Sieg

Update vom 11. November, 20.23 Uhr: Nach dem Abzug der russischen Soldaten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj von einem weiteren Vorrücken der eigenen Truppen auf die Gebietshauptstadt Cherson im Süden des Landes berichtet. „Heute ist ein historischer Tag“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am Freitagabend. Noch sei die Stadt nicht komplett von der „Präsenz des Feindes“ befreit, erklärte er. Ukrainische Spezialeinheiten seien aber bereits vor Ort. Die Bewohner von Cherson entfernten zudem selbstständig russische Symbole von Straßen und Gebäuden.

Selenskyj veröffentlichte auch ein Video, das Autokorsos und Jubelchöre für die anrückenden ukrainischen Soldaten zeigen soll. „Die Menschen in Cherson haben gewartet. Sie haben die Ukraine nie aufgegeben“, sagte der Staatschef. „Genauso wird es in den Städten sein, die noch auf unsere Rückeroberung warten.“

Unter dem Druck der ukrainischen Gegenoffensiven hatte Russland am vergangenen Mittwoch den Abzug der eigenen Truppen aus dem nordwestlich des Flusses Dnipro gelegenen Teil Chersons angekündigt. Dort liegt auch die gleichnamige Gebietshauptstadt Cherson. Erstmals seit Kriegsbeginn hat Russland damit einen größeren Teil eines Gebiets wieder verloren, das es völkerrechtswidrig annektiert hat und vor diesem Hintergrund als eigenes Staatsgebiet bezeichnet.

Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag (7. November) im Mariinsky-Palast in Kiew.
Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag (7. November) im Mariinsky-Palast in Kiew (Symbolbild). © dpa

Rückeroberung von Cherson: Ukrainische Streitkräfte rücken am Freitag in Stadt

Update vom 11. November, 15.55 Uhr: Nach dem Rückzug russischer Truppen aus der südukrainischen Stadt Cherson sind ukrainische Streitkräfte am Freitag in die Stadt eingerückt. „Cherson kehrt unter die Kontrolle der Ukraine zurück, Einheiten der ukrainischen Streitkräfte betreten die Stadt“, schrieb das ukrainische Verteidigungsministerium im Online-Dienst Facebook und rief russische Soldaten, die sich noch vor Ort befänden, auf, „sich augenblicklich zu ergeben“.

Die Rückzugsrouten der „russischen Invasoren“ seien unter Feuer der ukrainischen Armee, erklärte Kiew weiter. „Jegliche Versuche, sich den ukrainischen Streitkräfte entgegenzustellen werden gestoppt“, hieß es. Schon zuvor waren Bilder von jubelnden Ukrainern veröffentlicht worden.

Russische Truppen geben sich in Cherson offenbar als ukrainische Zivilisten aus

Update vom 11. November, 14.40 Uhr: Russische Truppen geben sich in Cherson offenbar ukrainische Zivilisten aus. Wie das Nationale Widerstandszentrum der Ukraine meldet, wurden mehrere russische Soldaten als „verkleidete Zivilisten“ gesehen. Die Darstellung der staatlichen Organisation lassen sich nicht verifizieren.

Die Soldaten seien zurückgelassen worden und versteckten ihre Uniformen und Ausrüstung in Mülleimern, heißt es in dem Bericht. Waffen würden sie behalten. Das Nationale Widerstandszentrum geht laut Kyiv Independent davon aus, dass die Russen versuchen, den Eindruck zu erwecken, die örtliche Bevölkerung leiste Widerstand gegen die ukrainische Rückeroberung Chersons.

Russland hatte zuvor den am Mittwoch angekündigten Rückzug vom rechten Ufer des Flusses Dnipro offiziell für abgeschlossen erklärt. In den Morgenstunden hätten die letzten russischen Soldaten einschließlich Technik den nordwestlichen Teil des Gebietes Cherson verlassen und sich auf das linke Ufer des Dnipro auf neue Verteidigungspositionen zurückgezogen. 

Russen-Rückzug: Jubelnde Ukrainer nach Rückeroberung Chersons

Update vom 11. November, 14.14 Uhr: Die ukrainischen Truppen werden in Cherson offenbar mit Jubel empfangen. Der Kyiv Independent twitterte einen Clip, in dem Einwohner der Stadt Fahnen schwenken und zum Beispiel „Ruhm der Ukraine!“ rufen. Unabhängig verifizieren ließen sich die Aufnahmen zunächst nicht.

Rückzug aus Cherson im Ukraine-Krieg: Russisches Staatsfernsehen berichtet kaum

Update vom 11. November, 13.39 Uhr: Die russischen Sender berichteten bislang kaum über den Rückzug aus Cherson - wie bei vielen schlechten Nachrichten von der ukrainischen Front. Im Gegensatz zu früheren russischen Rückschlägen stimmten die kremltreuen Hardliner dem Rückzug weitgehend zu und hielten sich mit Kritik an der militärischen Führung zurück.

Tschetschenenführer Ramsan Kadyrow äußerte Lob und auch Jewgeni Prigoschin, Anführer der berüchtigten „Wagner-Gruppe“, sprach von einer schwierigen, aber notwendigen Entscheidung, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Durchbruch in Cherson? Ukraine-Truppen offenbar nun in der Stadt

Update vom 11. November, 13.19 Uhr: Das ukrainische Militär soll nun im von den Russen verlassenen Cherson angekommen sein. Ein Regionalrat sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Kämpfer hätten fast die ganze Stadt unter ihrer Kontrolle. Sie rieten Einwohnern nachdrücklich, in ihren Häusern zu bleiben, bis sichergestellt sei, dass alle russischen Soldaten die Stadt verlassen haben.

Überdies berichtete unter anderem der Guardian, dass einige russische Soldaten auf ihrer Flucht im Fluss Dnipro ertrunken seien.

Russischer Abzug aus Cherson: „Nicht ein einziges Gerät zurückgelassen“

Update vom 11. November, 11.44 Uhr: Der Kreml hat den Rückzug aus Cherson für abgeschlossen erklärt. Die Aktion sei um 5 Uhr morgens beendet worden, teilte Russlands Verteidigungsministerium laut CNN auf Telegram mit und schrieb mit Blick auf den Fluss Dnipro an der Frontlinie weiter: „Nicht ein einziges Kriegsgerät wurde im Gebiet westlich des Dnipro zurückgelassen.“

Der US-Sender kommentierte im Netz zirkulierende Fotos davon, wie ukrainische Flaggen in der Stadtmitte von Cherson gehisst wurden: „Es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass das ukrainische Militär bereits vor Ort ist.“ Der britische Guardian vermutete hinter der Aktion Partisanen und berichtete von einem „chaotischem“ Abzug, bei dem auch verwundete Soldaten zurückgelassen worden seien:

Der Kreml will die „militärische Spezialoperation“, wie er den Ukraine-Krieg nennt, indes fortführen. Aus Sicht Moskaus könne sie entweder mit dem Erreichen ihrer Ziele oder mit Verhandlungen beendet werden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nun laut russischen Nachrichtenagenturen. Friedensgespräche „aus der Position der Stärke“ heraus, wie sie Kiew beanspruche, seien aber nicht möglich.

Ukraine-Ministerin bremst Erwartungen: „Das ist der Lauf des Krieges“

Update vom 11. November, 9.12 Uhr: Ukrainische Truppen rücken im Osten und Süden das Landes nur langsam voran. Das teilte die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Hanna Maljar im TV mit. Auch wenn viele Menschen „explosive Neuigkeiten“ von den Fronten erhofften, sei das eben der Lauf des Krieges, fuhrt sie fort: „Im Moment herrscht eine andere Dynamik und andere Phase der Kampfhandlungen.“ Die Intensität der Kämpfe habe aber nicht nachgelassen.

Ukraine-Krieg: Ein ukrainischer Soldat in Bachmut
Aufnahme vom 8. November: ein ukrainischer Soldat in Bachmut © Bulent Kilic/AFP

Ukraine-News: Selenskyj warnt vor Minengefahr nach Abzug der Besatzer

Update vom 10. November, 22.30 Uhr: Die ukrainische Gegenoffensive in Cherson schreitet nach dem russischen Rückzug offenbar voran. Laut Präsident Selenskyj sind bereits mehr als 40 Ortschaften befreit. „Die Zahl der ukrainischen Flaggen, die im Rahmen der laufenden Verteidigungsoperation an ihren rechtmäßigen Platz zurückkehren, beträgt bereits Dutzende“, sagte er am Donnerstagabend in seiner täglichen Videobotschaft.

Gleichzeitig warnte er vor den Gefahren in den nunmehr von den Besatzern aufgegebenen Gebieten. „Die erste und grundlegende Aufgabe ist die Minenräumung“, sagte Selenskyj. Die Besatzer ließen Tausende Blindgänger und Munition zurück. „Ich habe oft Schätzungen gehört, dass die Räumung der Ukraine von russischen Minen Jahrzehnte dauern wird.“ Nach seinen Erkenntnissen seien noch rund 170.000 Quadratkilometer des Landes minenverseucht.

Selenskyj wies darauf hin, dass die aktuellen Erfolge der ukrainischen Streitkräfte „durch Monate brutalen Kampfes“ erreicht worden seien. „Es ist nicht der Feind, der geht – es sind die Ukrainer, die die Besatzer verjagen“, sagte Selenskyj.

Chaos um Cherson-Abzug: „Zerstörte Häuser, Minen und Müll“

Erstmeldung vom 10. November: Cherson – Russlands Truppen ziehen sich aus der südukrainischen Stadt Cherson zurück. Das gab der Kreml am Mittwoch bekannt. Der Abzug soll chaotisch verlaufen. Von Plünderungen und Verwüstungen ist die Rede.

Neben dem Fernsehzentrum seien unter anderem Fernheizungsanlagen und Funkmasten gesprengt worden, berichtete die Ukrajinska Prawda am Donnerstag. Zudem sei in der Stadt der Strom komplett ausgefallen, ebenso wie das Internet. Bereits in den vergangenen Tagen waren mehrere Brücken über den Dnipro gesprengt worden.

Die ukrainische Staatsagentur Unian veröffentlichte eine Reportage mit Fotos aus Dörfern an der Randzone des Cherson-Gebiets, die von nachrückenden ukrainischen Truppen befreit worden waren. „Zerstörte Häuser, Minen und Müll“ seien überall zu sehen. Der britische Guardian berichtete von ähnlichen Vorfällen und sprach von einer „total organisierten Plünderung der Stadt“.

Russland meldet Truppen-Rückzug: Selenskyj-Berater spricht von „Stadt des Todes“

Am Donnerstagabend meldete Moskau den Beginn des Cherson-Rückzugs. „Einheiten der russischen Truppen bewegen sich in strikter Übereinstimmung mit dem genehmigten Plan zu vorbereiteten Positionen am linken Ufer des Dnipro-Flusses“, erklärte das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte mit Misstrauen auf die Ankündigung des Truppen-Rückzugs.

„Der Feind macht uns keine Geschenke, macht keine ‚Gesten des guten Willens‘“, sagte Selenskyj. Daher gehe die ukrainische Armee „sehr vorsichtig, ohne Emotionen, ohne unnötiges Risiko“ vor. Selenskyj bekräftigte das Ziel der Ukraine, „unser gesamtes Land zu befreien und die Verluste so niedrig wie möglich zu halten“. Präsidentenberater Mykhailo Podolyak schrieb auf Twitter: „Die russischen Streitkräfte wollen Cherson in eine ‚Stadt des Todes‘ verwandeln.“

Ein ukrainischer Soldat begutachtet am 8. November einen ehemaligen russischen Graben in der Oblast Cherson nahe der Frontlinie.
Ein ukrainischer Soldat begutachtet am 8. November einen ehemaligen russischen Graben in der Oblast Cherson nahe der Frontlinie. © Daniel Ceng Shou-Yi/ZUMA Press Wire/dpa

Ukraine-Gegenoffensive: Kiews Truppen angeblich bereits in Vorort von Cherson

Die Stadt Cherson ist strategisch wichtig im Ukraine-Krieg. Würde Cherson wieder unter ukrainische Kontrolle kommen, könnten ukrainische Truppen von dort aus mit Artillerie mit großer Reichweite direkt die Krim treffen.
Die Region ist seit Wochen Ziel einer umfassenden ukrainischen Gegenoffensive.

Die ukrainischen Truppen haben bereits mehrere Dörfer auf dem Weg zur gleichnamigen Regionalhauptstadt Cherson zurückerobert - und sind am Donnerstagabend nach eigener Darstellung bereits in den ersten Vorort der südukrainischen Stadt eingerückt.

Wie der ukrainische Gouverneur des Gebietes Mykolajiw, Witalij Kim, berichtete, sei der Ort Tschornobajiwka bereits unter ukrainischer Kontrolle. Nähere Angaben wollte er nicht machen. „Wir schweigen weiterhin, denn all dies ist Sache des Militärs.“ (as/AFP)

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