Baerbocks revolutionärer Plan

Mit Habeck an der Spitze? Grüne planen Klimaschutzministerium

Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Co-Parteichef Robert Habeck (beide Grüne) laufen gut gelaunt durch einen Wald.
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Wollen nach der Bundestagswahl ein Klimaschutzministerium schaffen: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Co-Parteichef Robert Habeck (beide Grüne).

Die Grünen machen Tempo beim Klimaschutz. Nun wollen sie ein Superministerium schaffen. Es soll das mächtigste Haus in der Regierung werden. Doch wer führt es?

Berlin – Die Grünen wollen die umweltpolitischen Ziele mit einem eigenen Klimaschutzministerium vorantreiben. Die Behörde soll mit einem umfassenden Veto-Recht ausgestattet werden und alle Gesetze verhindern können, die nicht konform mit den Bestimmungen des Pariser Klimaschutzabkommens sind. Diesen Plan für eine zukünftige Regierung skizzierte Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zusammen mit Co-Parteichef Robert Habeck (beide Grüne) am Dienstag. „Klimaschutz erreichen wir nicht durch schöne Worte“, sagte Baerbock. Es sei Zeit, zu handeln.

Das neue Ministerium ist zentraler Bestandteil eines ambitionierten Sofortprogramms, das die Grünen im Fall der Machtübernahme innerhalb der ersten 100 Tage umsetzen wollen. Es beinhaltet den vorzeitigen Kohleausstieg ebenso wie den schnelleren Windkraftausbau. Eine Task Force, die vom neuen Klimaschutzminister geleitet werden und die Vertreter aller Ministerien vereint, soll einmal pro Woche tagen und die Fortschritte bei der Umsetzung überwachen. Als Chef der neuen Superbehörde wird bereits Habeck gehandelt*. Wie groß seine Chancen auf den Posten sind, lesen Sie in einem ausführlichen Bericht auf kreiszeitung.de. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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