Gespräch am Samstag

Merkel will mit Putin auch über mögliches Syrien-Treffen reden

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Bundeskanzlerin Merkel trifft Präsident Putin

Kanzlerin Merkel möchte mit Wladimir Putin bei einem Treffen über Syrien reden. Die Planung soll bei ihrem Gespräch am Samstag konkreter werden. Außerdem geht es bei dem treffen um den Ukraine-Konflikt.

Berlin - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will bei ihrem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin an diesem Samstag auch über ein mögliches Syrien-Treffen sprechen. Einen genauen Termin dafür gebe es noch nicht, sagte Merkel am Freitag in Berlin. Bisher war ein Termin in der ersten Septemberhälfte in der Türkei im Gespräch.

Die Kanzlerin verteidigte das Format des Treffens mit Russland, Frankreich, der Türkei und Deutschland. Ein solches Treffen könne sinnvoll sein, sagte die Kanzlerin. Sie unterstrich aber zugleich die Bedeutung der sogenannten Astana-Gruppe und der Small Group sowie des UN-Sondergesandten Staffan de Mistura für den Friedensprozess in Syrien.

In Meseberg erwartet Merkel keine speziellen Ergebnisse

In der kasachischen Hauptstadt Astana waren im vergangenen Jahr auf Betreiben Russlands, der Türkei und Syriens erstmals syrische Konfliktparteien zu Gesprächen zusammengekommen. Zur Small Group gehören neben Frankreich die USA, Großbritannien, Saudi-Arabien und Jordanien. Im April hatte erstmals auch Deutschland an einem Treffen der Gruppe teilgenommen.

In Meseberg will Merkel mit Putin darüber hinaus auch über den Ukraine-Konflikt sowie die Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich sprechen. Spezielle Ergebnisse seien bei dem Arbeitstreffen nicht zu erwarten. Es gehe um kontroverse Themen, aber auch darum, wie man gemeinsame Lösungen finden könne, sagte Merkel am Rande eines Treffens mit dem montenegrinischen Regierungschef Dusko Markovic.

dpa

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