Merkel will gegen Schlecker vorgehen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel will gegen den Missbrauch von Leiharbeit vorgehen.

Münster - Bundeskanzlerin Angela Merkel will gegen den Missbrauch von Leiharbeit vorgehen. Explizit nennt sie dabei die Drogeriekette Schlecker.

Sie werde nicht tatenlos zusehen, wenn der ganze Dienstleistungsbereich ein Niedriglohnsektor “an der Grenze zur Sittenwidrigkeit“ werde, sagte Merkel am Samstag bei einem Parteitag der nordrhein-westfälischen CDU in Münster.

“Das ist nicht, was wir unter sozialer Marktwirtschaft verstehen.“ Das gelte etwa für Unternehmen wie die Drogeriekette Schlecker, “die die Möglichkeiten der Leiharbeit derart missbrauchen, dass sie einfach die Leute entlassen, in andere Unternehmen umgruppieren und sie mit der Hälfte des Gehalts wieder einstellen“, kritisierte Merkel. Sie forderte mittelständische Unternehmer auf, solche Praktiken zu brandmarken.

dpa

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