Merkel: Schuldeneinschnitt bei Griechen kommt nicht in Frage

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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist gegen eine “harte“ Umschuldung Griechenlands.

Berlin - Eine “harte“ Umschuldung Griechenlands mit einem erzwungenen Forderungsverzicht ist nach Einschätzung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) keine Option.

Man könne nicht absehen, welche Folgen so ein Schritt für andere Euro-Länder wie vor allem Spanien und Belgien auslösen könnte, erklärte Merkel nach Angaben aus Teilnehmerkreisen am Mittwochabend vor der Unionsfraktion. “Lasst diese Länder auf die Beine kommen“, sagte die CDU-Chefin.

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Merkel stellte sich ausdrücklich hinter die Forderung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), die privaten Gläubiger Athens im Rahmen einer “sanften“ Umschuldung von einem Zahlungsaufschub zu überzeugen. “Ich rate, dieses Element aufzunehmen. Es muss ein privater Beitrag geleistet werden“, betonte Merkel den Angaben zufolge.

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Auch Unionsfraktionsvize Michael Meister (CDU) warnte vor einer “harten“ Umschuldung. Eine solche könne eine Situation auslösen, die nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden könne.

dpa

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